Veranstaltungen

14.04.2021

Aus der Gesprächsreihe: „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“:

Markus Pausch:

Zwischen Vertrauen und Kontrolle.
Was Ausnahmesituationen für Demokratie und Rechtsstaat bedeuten

14. April 2021
19.30 Uhr
Kapitelsaal
Kapitelplatz 6, Salzburg

Eintritt frei

„Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.“ Diese Redensart dient häufig als politische Rechtfertigung, wenn das öffentliche Leben von Bürgerinnen und Bürgern in besonderer Weise beeinträchtigt werden soll. Doch: Wer oder was entscheidet darüber, dass eine Situation als Ausnahme-Situation definiert wird? Welche gesellschaftlichen Einschränkungen sind in diesem Zusammenhang zulässig oder sogar geboten und welche potenziell demokratiegefährdend? Was zeichnet zivilgesellschaftliches Ethos in der Krise aus? Welche Rolle kommt politischer Führung in Krisensituationen zu und wo liegen ihre Grenzen? Dr. Markus Pausch, Politologe und Professor an der Fachhochschule Salzburg, sensibilisiert für die Komplexität dieser Fragestellungen und stellt Perspektiven aus der Demokratieforschung vor, die bei der Suche nach Antworten darauf helfen.

Weitere Vorträge aus der Gesprächsreihe „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“ sind:

Monika Pietrzak-Franger: „#CoronaAlltag. Wie Bilder den Umgang mit Krisen prägen“: 3. Mai 2021, Kapitelsaal Salzburg, 19.30 Uhr

Katharina Mader: „Geschlechtergerecht aus der Pandemie?“: 16. Juni 2021, im Freien, vor dem Edith-Stein-Haus, 18.30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter: office [at] nullifz-salzburg.at und Tel: +43 662 842521 166.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

03.05.2021

Aus der Gesprächsreihe: „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“.

Monika Pietrzak-Franger

#CoronaAlltag.
Wie Bilder den Umgang mit Krisen prägen

3. Mai 2021
19.30 Uhr
Kapitelsaal
Kapitelplatz 6, Salzburg

Eintritt frei

Die Art und Weise, wie ein Sachverhalt dargestellt wird, spielt in der Krisenkommunikation eine bedeutende Rolle. Den Kern sogenannter Narrative, seien sie visuell oder sprachlich, bildet nicht die neutrale Wiedergabe von Fakten, sondern ihre performative Kraft: Narrative können Menschen dazu motivieren, etwas Bestimmtes zu tun (#StayAtHome) oder ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit vermitteln (#WirVsVirus). Aufgrund ihrer Einfachheit sind sie aber auch und gerade für Exklusionseffekte besonders anfällig (#IchBinKeinVirus). Wie kann dieser Spannung zwischen gemeinsamer Sinnstiftung und Komplexitätsverlust im Alltag begegnet werden? Dr.in Monika Pietrzak-Franger, Professorin für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft an der Universität Wien, zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele, wie die Darstellungsweise von Krankheiten unser Denken darüber prägt und wägt die Potenziale und Risiken medialer Krisenkommunikation ab.

Weitere Vorträge aus der Gesprächsreihe „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“ sind:

Markus Pausch: „Zwischen Vertrauen und Kontrolle. Was Ausnahmesituationen für Demokratie und Rechtsstaat bedeuten“: 14. April 2021, Kapitelsaal Salzburg, 19.30 Uhr

Katharina Mader: „Geschlechtergerecht aus der Pandemie?“: 16. Juni 2021, im Freien, vor dem Edith-Stein-Haus, 18.30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter: office [at] nullifz-salzburg.at und Tel: +43 662 842521 166.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

16.06.2021

Aus der Gesprächsreihe: „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“.

Katharina Mader

Geschlechtergerecht aus der Pandemie?

16. Juni 2021
18.30 Uhr
Im Freien, vor dem Edith-Stein-Haus
Mönchsberg 2a

Eintritt frei

Bestimmte Berufsgruppen gelten in Krisenzeiten als gesellschaftlich unverzichtbar, wie die breite Anerkennung für Beschäftigte in der Lebensmittelversorgung oder im Gesundheitswesen während der Corona-Pandemie gezeigt hat. Dieser Eindruck steht im Gegensatz zu unserer „normalen“ Alltagserfahrung: Die meisten der systemerhaltenden Tätigkeiten verfügen in der Regel nicht nur über geringes Ansehen, sondern werden auch vergleichsweise schlecht bezahlt. Darüber hinaus werden viele Pflege- und Betreuungsleistungen auf informeller Basis erbracht und bleiben für gewöhnlich weitgehend unsichtbar. Dass vor allem Frauen im Bereich dieser kritischen Infrastrukturen engagiert sind, betont die drängende Frage nach Geschlechtergerechtigkeit. Dr.in Katharina Mader, Assistenzprofessorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, diskutiert, wie sich die Corona-Pandemie auf Fragen der Gleichberechtigung auswirkt und welche Lernerfahrungen wir daraus machen können.

Weitere Vorträge aus der Gesprächsreihe „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“ sind:

Markus Pausch: „Zwischen Vertrauen und Kontrolle. Was Ausnahmesituationen für Demokratie und Rechtsstaat bedeuten“: 14. April 2021, Kapitelsaal Salzburg, 19.30 Uhr

Monika Pietrzak-Franger: „#CoronaAlltag. Wie Bilder den Umgang mit Krisen prägen“: 3. Mai 2021, Kapitelsaal Salzburg, 19.30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter: office [at] nullifz-salzburg.at und Tel: +43 662 842521 166.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.