Über uns

Wir betreiben interdisziplinäre, angewandte Sozialforschung und geben damit Impulse für eine gute Gesellschaft. Unsere „Wissenschaft für Menschen“ ist sozialethisch und lösungsorientiert; wir bringen Menschen aus Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch.

Das ifz ist eine Einrichtung der Erzdiözese Salzburg, gefördert von Stadt und Land Salzburg, dem Katholischen Hochschulwerk und dem Verein der Freunde des IFZ e.V. München. Wir arbeiten eng mit der Universität Salzburg und der Salzburg Ethik Initiative zusammen.

Unser Leitbild

Begegnung

Das ifz bildet eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Zugängen kommen zusammen und tauschen ihre Ideen nach geglücktem Leben und guter Gesellschaft aus. Gemeinsam arbeiten sie an sozialethischen Fragen und Lösungen.

Qualität

Angewandte empirische Sozialforschung mit einem breiten Methodenspektrum. Philosophisch verortet und eingebettet in die großen Fragen nach geglücktem Leben und guter Gesellschaft. Unsere Studien- und Forschungsergebnisse bringen konkrete Hilfestellungen und Nutzen.

Offenheit

Wir möchten neue Forschungsfelder erschließen und sensibilisieren für die dringenden Fragen der Zeit und die Nöte der Menschen. Dabei setzen wir auf eine Kultur der Kooperation und Interdisziplinarität.

Tradition

Das ifz wurde als Ort der Begegnung von Kirche und Wissenschaft begründet. Diese Geschichte ist unser bleibender Auftrag. Das ifz fühlt sich den christlichen Werten verpflichtet.

Respekt

Im Zentrum unserer Forschung stehen Menschenwürde und Solidarität. Wir leisten einen Beitrag für eine enkeltaugliche, verantwortungsvolle Zukunft.

Geschichte

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Die ersten Jahre 1961 bis 1970

Univ.-Prof. Dr. P. Thomas Michels OSB gründet 1961 das internationale Forschungszentrum auf dem Mönchsberg in Salzburg, das sieben Institute beherbergt. Dazu gehören ein Institut für Wissenschaftstheorie (bestehend aus einer naturwissenschaftlichen und einer geisteswissenschaftlichen Abteilung), eines für Universalgeschichte, für Politische Wissenschaft, für Religionswissenschaft und Christliches Altertum, für Kirchliche Zeitgeschichte, für Vergleichende Erziehungswissenschaft sowie ein Ostinstitut mit einer Abteilung für den Christlichen Osten und einer für den Nichtchristlichen Osten.

EinweihungIFZ

Erste Umstrukturierung 1970

1970 kommt es zu einer Umstrukturierung. Vier Institute werden in drei Fachbereiche zusammengefasst: ein philosophisch-wissenschaftstheoretischer, ein religionswissenschaftlich-theologischer sowie ein sozialpolitisch-zeitgeschichtlicher Fachbereich. Thomas Michels bleibt bis 1977 Präsident des internationalen Forschungszentrums. Vorstand des „Instituts für Religionswissenschaft und Theologie“ ist er bis zu seinem Tode 1979.

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2009-2017: Die Ära Clemens Sedmak

2009 bestellt Erzbischof Alois Kothgasser Univ. Prof. Clemens Sedmak zum neuen Präsidenten des internationalen Forschungszentrums. Es folgt eine grundlegende Umstrukturierung, im Zuge dessen das Institut seinen bis heute gültigen Schwerpunkt im Bereich der angewandten sozialethischen Forschung entwickelt. Einige der alten Institute werden ausgegliedert und existieren als eigenständige Einrichtungen weiter. Clemens Sedmak bleibt bis 2017 Präsident des ifz.

ifz Weltverbesserungsbuch Helmut P. Gaisbauer

2017 bis Februar 2021

2017 übergibt Clemens Sedmak die Leitung des Forschungsinstituts an Dr. Helmut P. Gaisbauer. Unter der Führung des Politikwissenschaftlers forscht das Team an wegweisenden Themen wie Resilienz, Ambiguität/Demokratie und Wohnen im Alter. 2021 legt Helmut P. Gaisbauer sein Amt als Präsident zurück.

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2021

Im September 2021 übernimmt Christian Lagger die Präsidentschaft des ifz von Markus Welte, der das Institut seit März desselben Jahres interimistisch leitet. Sein Ziel ist es, die für das ifz charakteristische lösungsorientierte und interdisziplinäre Forschung, in Kombination mit sozialethischen und gesellschaftlich relevanten Grundsätzen weiter auszubauen und zu vertiefen.