Im Fokus: Gutes Leben – Ethik in der Pflege

Wie sieht ein gelingendes Leben aus, wenn man zunehmend eingeschränkt ist und Gewohntes aufgeben muss? Auf welche Ressourcen kann zurückgegriffen werden und welche Schwierigkeiten treten auf – für sich und die Menschen in der Umgebung? Wer ist dafür verantwortlich, pflegebedürftigen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen?

Im Fokus: Gutes Leben – Ethik in der Pflege

Worauf es in Betreuung & Pflege ankommt

Zum Forschungsinhalt

In unserer Untersuchung näherten wir uns diesen Fragen auf drei sich ergänzenden Ebenen. Erstens wählten wir die katholische Soziallehre als allgemein moralischen bezugsrahmen, der hilfreiche orientierungspunkte bereitstellt. Zweitens analysierten wir die aktuelle Pflegeliteratur, um deren Hitnergrund und die Rahmenbedingungen eschreiben zu können, unter denen pflege und Betreuung in Österreich gegenwärtig stattfinden. Drittens führten wir Gespräche mit Menschen mit Pflegebedarf, pflegenden Angehörigen, professionell Pflegenden sowie Ehrenamtlichen, um diejenigen Punkte herauszufinden, die in der Praxis von besonderer Relevanz sind.

Veröffentlichungen

Das Ziel des Berichts „Im Fokus: Gutes Leben – Ethische Aspekte der Betreuung und Pflege betagter Menschen in Österreich“ war es, ein möglichst umfassendes, „menschliches“ Bild zu zeichnen. In einem zweiten Schritt wurden daraus politische Forderungen und Vorschläge abgeleitet.

Das Forschungsteam bestand aus Clemens Sedmak, Gunter Graf und Elisabeth Buchner, unter Mitarbeit von Martina Schmidhuber.


Wissenschaftler*innen

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Buchner Elisabeth

Research Fellow, Politikwissenschaft und Soziologieebuchner@ifz-salzburg.at