Psychosoziale Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mehr in den Mittelpunkt rücken!

Was Kinder und Jugendliche stärkt

Im Rahmen der „Corona Lectures“ diskutierte eine bunt gemischte Gruppe am Freitagnachmittag, den 30. Mai, im Bildungshaus St. Virgil darüber, was aus der Pandemie im Hinblick auf die Resilienz von Kindern und Jugendlichen gelernt wurde. Auch ging es darum, wie man dieses Wissen im Wirkungsraum Schule umsetzen sollte. Mit dabei waren SchülerInnen, LehrerInnen und VertreterInnen außerschulischer Einrichtungen.

ifz-Wissenschaftlerin Elisabeth Buchner stellte Ergebnisse aus der Studie „Salzburger Jugend-Mentoring-Projekte während der Pandemie“ vor. Suzana Antonijevic (Caritas) teilte Erfahrungen aus den Lerncafés der Caritas Salzburg und dem mit uns gemeinsam betriebenen Lernbuddy-Projekt „Lernen macht Schule“. Auch eine Schülerin und eine Studentin, die in diesem Projekt ein Lern-Tandem bilden, waren mit dabei.

Die vielen spannenden Beiträge waren sich in einem Punkt besonders einig: Kinder und Jugendliche haben in dieser Krise unheimlich viel geleistet und dies sollte gesellschaftlich viel stärker anerkannt werden. Auch wäre es fehl am Platz, nun einfach zur Tagesordnung überzugehen. Stattdessen ist es höchste Zeit, ihre psychosozialen Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Impulsvorträge und das Abschlussstatement wurden filmisch von FS1 dokumentiert und können bald nachgesehen werden.

VeranstalterInnen:

Akzente, Friedensbüro Salzburg, FS1, ifz, KIJA, Salzburger Armutskonferenz und Verein Spektrum