Tagung zum Thema Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz zwischen Innovation und Verantwortung

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert unsere Welt nachhaltig. KI durchdringt immer mehr nahezu alle Gesellschaftsbereiche. Die zweitägige Veranstaltung richtet sich an Expert*innen, Entscheidungsträger*innen sowie an allgemein Interessierte, die sich mit der Bedeutung und den Auswirkungen von KI befassen wollen. Themen wie die Veränderung der Arbeitswelt, KI in Kunst und Kultur sowie soziale und datenschutzrechtliche Aspekte stehen dabei ebenso auf der Agenda wie Fragen der Anwendung im Unternehmenskontext oder von Inklusion und Exklusion. Referent*innen aus Forschung und Praxis geben nicht nur theoretische Einblicke, sondern auch praktische Lösungsansätze und Denkanstöße.

Das ifz plant und organisiert im Rahmen dieser Tagung das Forum:

KI und Inklusion: Fortschritt oder Rückschritt?

Die Moderation des Forums übernimmt ifz-Wissenschaftlerin Birgit Bahtić-Kunrath.

Panel 1: Algorithmen und Daten – Spiegelbild der Gesellschaft? Mit: Stefan Wegenkittl, Professor und Studiengangsleiter „AI for Sustainable Technologies“ an der FH Salzburg

Algorithmen ticken, wie wir als Gesellschaft ticken – bestehende Vorurteile inbegriffen. Denn die Daten, mit welchen KI gefüttert werden, spiegeln gesellschaftliche (Wert-)Haltungen, Prioritäten und Anliegen wider – doch wird hier wirklich die gesamte Gesellschaft in all ihrer Diversität abgebildet? Was bedeutet es, wenn eine KI mit einseitigen Daten trainiert wird? Welche Daten und Modelle braucht es, um eine inklusive Wirkung von KI sicherzustellen?

Panel 2: KI im Sozialbereich – Gefahren und Chancen. Mit: Torsten Bichler, Bereichsleiter Soziale Arbeit, Caritas Salzburg

KI macht auch vor dem Sozialbereich nicht halt. Ein konkretes Beispiel für eine mögliche Entwicklung ist die Nutzung von KI-gestützten Chatbots im Bereich der Sozialberatung. Diese Chatbots können rund um die Uhr verfügbar sein, um Menschen in Krisensituationen zu unterstützen und ihnen Hilfe anzubieten. Jedoch birgt eine solche Technologie auch Gefahren, da die Qualität der Unterstützung stark von der Programmiertiefe und dem Training des Chatbots abhängt.

Panel 3: Nutzen von ChatGPT für Menschen mit Lernschwierigkeiten- ein Praxisbeispiel. Mit: Christiane Maurer und Myriam Karlinger (Kompetenznetzwerk Informationstechnologie)

Wenn es um Chancen und Risiken von KI für Menschen mit Behinderungen geht, ist ein zentraler Aspekt, ob und wie die Bedürfnisse und Sichtweisen von Menschen mit Behinderungen in die Gestaltung der KI-Systeme integriert werden. Menschen mit Lernschwierigkeiten haben häufig keinen Zugang zu Digitalisierung. Es fehlt an technischer Ausstattung und allen voran an Wissen und Unterstützungsleistungen, wie digitale Instrumente angepasst und gut nutzbar gemacht werden können.