Humanizing Institutions

Soziales Miteinander in Unternehmen und menschenwürdige Institutionen.

Menschenwürdige Institutionen

Forschungsvorhaben

Wir führten Interviews mit Personen, die in Institutionen – von der Universität bis zum Pflegeheim – in der Reinigung oder Haustechnik tätig sind. Denn ohne diese Berufsgruppen könnte keine Einrichtung funktionieren. Doch ihre Perspektive bleibt meist unbeachtet. Auch in der Institutionenethik fließt ihr Wissen üblicherweise nicht ein.

Wir wollten deshalb herausfinden, wie Menschen am unteren Ende einer institutionellen Hierarchie ihre Institution wahrnehmen, wie sie Urteile treffen und ihre eigene Rolle beziehungsweise ihren Beitrag definieren. Neben ihren Gedanken zu diesen Fragestellungen interessierten wir uns auch dafür, welche Erfahrungen sie in ihrem Arbeitsalltag machen. In welchen Situationen erleben sie Anerkennung, Zugehörigkeit und Handlungsspielraum oder das Gegenteil? Und wie hängen unterschiedliche Alltagserfahrungen mit der Organisationsstruktur und -kultur zusammen?

Zum Forschungsinhalt

Die theoretische Basis des Projekts bilden wiederum die Prinzipien der katholischen Soziallehre: personale Würde, Subsidiarität, Gemeinwohl und Solidarität. Die Ergebnisse aus Österreich werden durch Clemens Sedmak mit weiteren Erhebungen aus Großbritannien und den USA zusammengeführt.


Wissenschaftler*innen

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Buchner Elisabeth

Research Fellow, Politikwissenschaft und Soziologieebuchner@ifz-salzburg.at