RE-InVEST

Gemeinsam mit 18 weiteren europäischen Projektpartnern aus zwölf Ländern unteruchten wir in einem Zeitrum von vier Jahren, ob es der Europäischen Kommission mit ihrer Sozialinvestitionsstrategie gelungen ist, die sozialen Folgen der Finanzkrise von 2008 abzumildern.

ifz Abschlusskonferenz Leuven 2019

RE-InVEST: Rebuilding an inclusive, value based Europe of solidarity and trust through social investments

Forschungsinhalt

Was genau bedeuten Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung für die Bürgerinnen und Bürger Europas? Welche Rolle spielt die soziale Grundversorgung in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Wasser und Wohnen? Und vor allem: Wie sind die geplanten sozialen Investitionen der EU (Social Investment Package) aus ethischer Sicht zu bewerten? Das Ziel des vom Netzwerk Alliances to fight Poverty initiierte, EU-übergreifende Projekt „RE-InVEST“ war es, Impulse für eine stärker solidarisch und inklusiv ausgerichtete Europäische Union zu geben.

Der Capability-Ansatz von Amartya Sen und der Fokus auf fundamentale Menschenrechte bildeten den theoretischen Rahmen für die philosophische, institutionelle und empirische Bewertung des von der Europäischen Kommission im Jahr 2013 initiierten Social Investment Packages sowie für Vorschläge zur dessen Weiterentwicklung.

Das ifz war einer von 19 Projektpartnern aus zwölf EU-Ländern. Das Projekt startete im März 2015 und endete mit Februar 2019. Der partizipative und interdisziplinäre Forschungsansatz ermöglichte es uns, die Arbeiten der vergangenen Jahre zum Thema Arbeitslosigkeit zu intensivieren. Damit hofften wir, einen wertvollen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten zu können.


Wissenschaftler*innen

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Buchner Elisabeth

Research Fellow, Politikwissenschaft und Soziologie (derzeit karenziert)ebuchner@ifz-salzburg.at