Wichtige Telefonnummern von Salzburger Hilfseinrichtungen, die auch in Corona-Krisenzeiten telefonisch Hilfe anbieten.

Hilfe bei Notfällen auch in der Corona-Krise

Derzeit können aufgrund des Coronavirus‘ kaum persönliche Beratungen stattfinden, aber fast alle Salzburger Beratungseinrichtungen halten ihre Dienste telefonisch oder per Mail aufrecht. Im Zuge der derzeitigen Situation sind auch viele neue Initiativen wie Nachbarschaftshilfen und Lernbegleitungen entstanden.

Die Plattform für Menschenrechte hat viele dieser Angebote gesammelt und in einem Überblick zusammengefasst.

Arbeitsrecht: Job und Corona

Arbeitsrechtliche Fragen vom Daheimblieben über Kurzarbeit bis hin zum Zwangsurlaub beantworten ExpertInnen von Arbeiterkammer und ÖGB. Die wichtigsten Antworten sind online angeführt, bei telefonischen Auskünften gibt es Wartezeiten. Hotline Montag bis Freitag ab 9.00 Uhr unter der Nummer 0800 22 12 00 80

Unterstützung bei finanziellen Notlagen

Der Corona-Solidaritätsfonds von Plattform für Menschenrechte und Katholischer Aktion unterstützt Menschen in prekären Situationen wie Familien mit sehr kleinen Einkommen – zum Beispiel Reinigungskräfte, die unter Umständen nicht sozialversichert waren; VerkäuferInnen von Straßenzeitungen; Notreisende, die nicht rechtzeitig in die Herkunftsländer reisen konnten; Sexarbeitende oder andere kleine und kleinste „Selbständige“, etwa Dolmetschende oder AsylwerberInnen, die gegen Dienstleistungsschecks gearbeitet haben, uvm. Auskünfte unter 0677/63815424.

Spendenkonto bei der Salzburger Sparkasse
IBAN: AT04 2040 4000 4253 7977
Empfängerin: Plattform für Menschenrechte
Kennwort: Corona-Solidarität

Die Anlaufstellen von ArMut teilen der Pfarre Mülln bleiben bis auf Weiteres geöffnet, Unterstützungsleistungen erfolgen nach telefonischer Terminvereinbarung.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft hat einen Sozialfonds für Studierende eingerichtet.

Die Salzburger Armutskonferenz hat auf ihrer Homepage eine Liste von Anlaufstellen und Kontaktdaten gestellt, die Unterstützung in verschiedensten Formen anbieten.

Asyl- und Fremdenrecht

Die unabhängige Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienstes berät wie bisher jeweils am Donnerstagvormittag von 09.00 bis 13.00 Uhr, allerdings nur telefonisch unter der Nummer 0664 / 88682321.

Das Integrations- und Bildungszentrum Salzburg (IBZ) des Diakoniewerkes berät bei Anträgen um die Bedarfsorientierte Mindestsicherung und ebenso bei Verlängerung von subsidiärem Schutz. Jeweils von 09.00 bis 13.00 Uhr unter 0664 886 822 60

Elternberatung

„Frühe Hilfen“ für alle Eltern und deren Kinder von 0 bis 6 Jahren bietet die Elternberatung des Landes von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 16.00 Uhr und am Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr per Mail und unter der Telefonnummer 664 8565460

Hilfe für Schwangere und Familien mit Kleinkindern

Die Aktion Leben leistet weiterhin kostenlose und anonyme Beratung für werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern. Alle Fragen rund um (ungeplante) Schwangerschaft und Geburt, Information über finanzielle Unterstützung bis hin zu Kindersachenbörse sowie Windel- und Einkaufsgutscheine. Tel 0676.8746 6619

Essen für obdachlose Menschen

Im Haus Elisabeth der Caritas bekommen obdachlose Menschen weiterhin ein Mittagessen, gekocht wird im Bildungscampus Gnigl. Der Vinzi-Bus, die Vinzistube und der Vinzitisch in Maxglan sind vorübergehend geschlossen.

Frauenberatung

Beratungen zu Bereichen von Partnerschaft über Beruf bis hin zu Gewaltprävention bietet das Team des Frauentreffpunkt unter der Telefonnummer 0662 875498 und: office [at] nullfrauentreffpunkt.at.

Mitarbeiterinnen von Frau & Arbeit bieten mit dem Projekt Drehscheibe Integration Beratung bei Jobverlust und Arbeitsuche auf Deutsch, Arabisch, Dari/Farsi, Englisch, Französisch, Hindi, Kurdisch, Paschtu, Türkisch und Urdu. Tel 0662 8807 23 10

Gewaltschutz

Das Team des Gewaltschutzzentrums unterstützt Frauen, Männer und Kinder, die von Gewalt in der Familie oder im sozialen Nahraum betroffen. Professionelle Beratung gibt es auch in verschiedenen Muttersprachen. Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr unter der Nummer 0662/870100

Grundrechte in der Krise

Einschränkungen von Grundrechten in Zeiten der Corona-Krise dokumentiert die Initiative Coview.

Krisenintervention

Die ambulante Krisenintervention von ProMente ist rund um die Uhr unter 0662 433351 erreichbar.

Infos in Leichter Sprache

Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache gibt es auf der Website von Bizeps – Zentrum für selbstbestimmtes Leben.

Lernbegleitung

Studierende verschiedenster Lehramtsfächer bieten kostenlose Unterstützung für SchülerInnen per Skype oder Videotelefonie. Freiwillige werden vom Netzwerk Lernbegleitung #SalzburgGehörtZusammen vermittelt.

Männerberatung

Die Männerbüros Salzburg und Hallein bieten unter der Telefonnummer 0676/8746 7545 Beratungen an. Auch anonyme Beratung mit unterdrückter Rufnummer ist möglich, Rückruf erfolgt nach Mail an post [at] nullmaennerbuero-salzburg.at

Nachbarschaftshilfe für Senior*innen

Das Projekt „Salzburg gehört zusammen“ vermittelt Nachbarschaftshilfe für SeniorInnen, Einkaufsdienste oder telefonische Besuchsdienste und Lernbegleitung in den Stadtteilen. „Salzburg gehört zusammen“ ist eine Kooperation des Diakoniewerks mit der Stadt Salzburg, den Bewohnerservices und der ÖH-Salzburg. Telefon 0662/8072-3240

Seelsorge

Unter der kostenlosen Nummer 0800/500 191 hat die Erzdiözese Salzburg ein Corona-Sorgentelefon gestartet. Anrufe sind bis 23.00 Uhr möglich. Über die Plattform www.trotzdemnah.at kommen nun kirchliche Angebote direkt ins Wohnzimmer.

Die Betriebsseelsorge von Erzdiözese und Katholischer Aktion bietet Beratung für ArbeitnehmerInnen, die von Entlassung oder Kurzarbeit betroffen oder bedroht sind, für BetriebsrätInnen, die von der Situation im Betrieb stark gefordert sind sowie Eltern, die wegen der Betreuungspflichten für ihre Kinder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Montag bis Freitag von 09.00 bis 17.00 Uhr unter 0676 8746 6954

Service Hotlines der Stadt

Die Stadt Salzburg hat eine umfangreiche Aufstellung von Hotlines rund um Corona und soziale Dienste erstellt.