Das Phänomen des Sozialkapitals neu diskutiert.

Neues Buch: Rethinking Social Capital

Konzepte des Sozialkapitals spielen in vielen akademischen Disziplinen eine wichtige Rolle, ebenso wie im wissenschaftlichen Diskurs und in der Gesellschaft. Als grundlegendes Element für verschiedene Formen gesellschaftlichen Zusammenlebens und Wohlbefindens erzeugt das Sozialkapital offenbar positive Auswirkungen. Es trägt jedoch auch zu Ungleichheiten und ungleicher Machtverteilung bei und ist folglich ein ziemlich kontroverses Thema.

Das in englischer Sprache erschienene Buch „Rethinking Social Capital“ ist eine Sammlung von Aufsätzen und enthält Reflexionen und Fallstudien aus aller Welt. Die AutorInnen verlassen bekannte Diskurspfade und diskutieren das Phänomen des Sozialkapitals aus neuen Perspektiven. So konzentrieren sie sich insbesondere auf Fragen und Herausforderungen der praktischen Anwendung. Die Beiträge stammen von Forschern und Praktikern mit unterschiedlichem Hintergrund, so kommen die AutorInnen beispielsweise aus der der Philosophie, der Sozialgeographie, der Ökonomie, den Gesundheitswissenschaften, der Geschichte und der Kulturwissenschaften.

Das Buch ist 2017 im Verlag Cambridge Scholars Publishing erschienen. Die Herausgeber sind: Elisabeth Kapferer (ZEA), Isabell Gstach (ifz), Andreas Koch (ZEA), Clemens Sedmak (ifz).