Wenn Lernbuddys zu „Fern-Buddys“ werden.

Mentoring in Zeiten von Corona

In den vergangenen Wochen wurden die Lernbuddys aus dem Mentoring-Projekt „Lernen macht Schule“ zu „Fernbuddys“. Sie betreuen die Kinder über das Mobiltelefon oder online, um sie auch in dieser herausfordernden Zeit bei Hausübungen und beim Lernen zu unterstützen. Manchmal wird aber auch nur geredet, und die Kinder und die Studierenden erzählen sich gegenseitig ihre Erlebnisse und Erfahrungen.

Für manche Kinder ist das Lernen Zuhause schwierig: oft fehlt es an technischen Möglichkeiten, manchmal ist es der Lärm der Geschwister oder der fehlende Platz, um sich zurück zu ziehen. Gerade in solchen Situationen ist der Kontakt zu den Buddys wichtig und für viele Kinder ein wöchentlicher Fixpunkt, der ein bisschen Struktur gibt.

Der Start des neuen Semesters fiel mit den Corona-Ausgangsbeschränkungen zusammen. Dennoch konnten elf neue Tandems zusammengestellt werden. In diesen Fällen lernten sich die Studierenden und Kinder jedoch noch nicht persönlich kennen, die Betreuung fand hier von Beginn an ausschließlich online statt. Klar ist, dass ein Videotelefonat nie den persönlichen Kontakt ersetzen kann, aber es hilft, um die Kinder gerade in dieser Zeit zu unterstützen und aufzumuntern.

Sobald es die Regelungen um Corona zulassen, können auch wieder persönliche Treffen zwischen den Tandems stattfinden, natürlich unter Einhaltung aller Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen.