Katharina Mader zum Thema: „Geschlechtergerecht aus der Pandemie?“ (Foto: Pamela Rußmann)

16.06.2021
Krise als Chance: Geschlechtergerecht aus der Pandemie?

Aus der Gesprächsreihe: „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“.

Katharina Mader

Geschlechtergerecht aus der Pandemie?

16. Juni 2021
18.30 Uhr
Im Freien, vor dem Edith-Stein-Haus
Mönchsberg 2a

Eintritt frei

Bestimmte Berufsgruppen gelten in Krisenzeiten als gesellschaftlich unverzichtbar, wie die breite Anerkennung für Beschäftigte in der Lebensmittelversorgung oder im Gesundheitswesen während der Corona-Pandemie gezeigt hat. Dieser Eindruck steht im Gegensatz zu unserer „normalen“ Alltagserfahrung: Die meisten der systemerhaltenden Tätigkeiten verfügen in der Regel nicht nur über geringes Ansehen, sondern werden auch vergleichsweise schlecht bezahlt. Darüber hinaus werden viele Pflege- und Betreuungsleistungen auf informeller Basis erbracht und bleiben für gewöhnlich weitgehend unsichtbar. Dass vor allem Frauen im Bereich dieser kritischen Infrastrukturen engagiert sind, betont die drängende Frage nach Geschlechtergerechtigkeit. Dr.in Katharina Mader, Assistenzprofessorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, diskutiert, wie sich die Corona-Pandemie auf Fragen der Gleichberechtigung auswirkt und welche Lernerfahrungen wir daraus machen können.

Weitere Vorträge aus der Gesprächsreihe „Krise als Chance? Was Gemeinschaften resilient macht und entwicklungsfähig hält“ sind:

Markus Pausch: „Zwischen Vertrauen und Kontrolle. Was Ausnahmesituationen für Demokratie und Rechtsstaat bedeuten“: 14. April 2021, Kapitelsaal Salzburg, 19.30 Uhr

Monika Pietrzak-Franger: „#CoronaAlltag. Wie Bilder den Umgang mit Krisen prägen“: 3. Mai 2021, Kapitelsaal Salzburg, 19.30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten unter: office [at] nullifz-salzburg.at und Tel: +43 662 842521 161.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.