Beitrag 2: Meine Erfahrungen zu COVID-19

Weiblich, 34 Jahre, Angestellte, Salzburg Stadt

Beitrag 9: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Für mich ist es als Risikopatientin das schlimmste mich draußen nicht frei bewegen zu können und viel zu Hause sein zu müssen. Aufgrund meiner Depression versuche ich dennoch täglich spazieren zu gehen.

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Ich habe Angst, mich am Coronavirus zu infizieren und aufgrund meiner Vorerkrankung daran zu sterben.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Ich lerne auf jeden Fall mich besser mit mir selbst zu beschäftigen.

Frage 4: Was hilft Ihnen dabei, gut durch diese Situation zu kommen? Was stärkt Ihre Widerstandsfähigkeit? Gibt es neue Gewohnheiten oder alte, die Sie aufleben lassen, um Ihr Wohlbefinden zu stärken?

Helfen tun mir eigentlich meine Hunde, da ich sonst allein wäre. Diese geben mir Halt.

Donnerstag, 2. April 2020
Weiblich, 38 Jahre, arbeitslos, Salzburg