Beitrag 55: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Intensive, sehr schöne Zeit mit meinen beiden Kindern und meinem Freund (der nicht im Haushalt wohnt). Ich habe die Begrenzung des Kontakts auf diese mir sehr nahen Personen genossen und viele neue Seiten an meinen Kindern kennen gelernt.
Und ich habe gelernt, dass ich im Home-Office deutlich effizienter arbeiten kann und auch dieses sehr zu schätzen gelernt – auch wenn es in Summe mehr Arbeit bedeutete.

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Ich möchte vermeiden, mich und meine Familie anzustecken. Sorgen macht mir eher die Zukunft für die junge Generation, die noch in der Ausbildung ist und/oder Job sucht.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Der Wegfall von allen Terminen war wunderbar. Kein Terminstress, kein Freizeitstress, kein Shoppen. Leere Straßen, kein Flugzeuglärm. Familien, die mit ihren jugendlichen Kindern spazieren gehen.
Hoffentlich wird insgesamt mehr Home-Office möglich sein um den Verkehr zu entlasten. Ich persönlich werde den Terminkalender meiner Jüngeren entrümpeln.

Frage 4: Was hilft Ihnen dabei, gut durch diese Situation zu kommen? Was stärkt Ihre Widerstandsfähigkeit? Gibt es neue Gewohnheiten oder alte, die Sie aufleben lassen, um Ihr Wohlbefinden zu stärken?

Ich persönlich habe in dieser Zeit des Shutdowns eher positive Erfahrungen gesammelt, konnte trotz erhöhtem Arbeitsaufkommen mehr auf mich schauen. Das hoffe ich ein wenig mitnehmen zu können.

Montag, 18. Mai 2020
Weiblich, 47 Jahre, Public Relations, Salzburg Stadt