Beitrag 50: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Kaum Änderungen, da ich in den vergangenen 25 Jahren schon meist Home-Office gemacht habe. Mir fehlen nur etwas die Cafébesuche, die Uni, Konzerte, Ausflüge, Reisen oder ins Kino gehen, aber das ist alles leicht auszuhalten.

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Keine.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Sogar sehr viel Positives! Viel mehr Ruhe und Stille, Zeit für Dinge, die ich schon lange machen wollte; aufräumen, Platz und Klarheit schaffen. Für mich fühlt es sich an wie Urlaub: Zeit für das Wesentliche im Leben zu haben! Auf vieles eine neue Perspektive gewinnen!

Frage 4: Was hilft Ihnen dabei, gut durch diese Situation zu kommen? Was stärkt Ihre Widerstandsfähigkeit? Gibt es neue Gewohnheiten oder alte, die Sie aufleben lassen, um Ihr Wohlbefinden zu stärken?

Meditation, Beschäftigung mit dem Buddhismus helfen mir auf der geistigen Ebene (schon seit einigen Jahren). Auf der körperlichen Ebene noch mehr bewusstes Essen, bewusster Medienkonsum; Bewegung wie Spaziergänge in der Natur. Musik, Beschäftigung mit Kunst und Literatur haben mir seit jeher gutgetan, nun habe ich endlich auch mehr Zeit dazu. Ein reiches Innenleben stärkt automatisch die Widerstandskraft.

Montag, 20. April 2020
Weiblich, 60 Jahre, geringfügig selbstständig/Pensionistin, Flachgau