Beitrag 2: Meine Erfahrungen zu COVID-19

Weiblich, 34 Jahre, Angestellte, Salzburg Stadt

Beitrag 45: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Unser Alltag hat sich durch die Covid-Krise nicht sehr stark verändert. Wir haben einen acht Monate alten Sohn und unser Alltag besteht nach wie vor aus Spielen, Essen und Schlafen. Sehr traurig bin ich darüber, dass ich meine Familie und Freunde nicht treffen kann. Das ist für mich die größte Veränderung. Meine Schwester hat eine Tochter, die neun Monate alt ist, und wir haben vor der Krise viel Zeit miteinander verbracht. So konnten wir uns gegenseitig unterstützen, was uns den Alltag erleichtert hat.

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Ich mache mir Sorgen darüber, dass sich Familienmitglieder oder Freunde, die zur Risikogruppe gehören, mit dem Virus anstecken könnten. Und natürlich mache ich mir auch Sorgen um unseren kleinen Sohn. Ich finde es wirklich sehr beängstigend, dass Menschen aufgrund des Corona-Virus sterben.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Positiv ist für uns, dass mein Mann aufgrund der Krise von zu Hause aus arbeitet. So haben wir mehr Zeit miteinander und mein Mann kann mich im Alltag mit dem Kleinen unterstützen.

Frage 4: Was hilft Ihnen dabei, gut durch diese Situation zu kommen? Was stärkt Ihre Widerstandsfähigkeit? Gibt es neue Gewohnheiten oder alte, die Sie aufleben lassen, um Ihr Wohlbefinden zu stärken?

Wir verbringen so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft. Dabei genießen wir derzeit besonders das schöne Wetter.

Donnerstag, 16. April 2020
Weiblich, 34 Jahre, in Karenz, Hallein