Beitrag 2: Meine Erfahrungen zu COVID-19

Weiblich, 34 Jahre, Angestellte, Salzburg Stadt

Beitrag 35: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Nicht gut ist, dass ich meine Schwester und meinen Schwager nicht persönlich sehen kann und ebenso die Eltern (keine physische Nähe).

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Ich habe die Sorge, dass der Virus jemanden aus der Familie erwischt. Ängste habe ich keine. Ich rede mit anderen darüber bzw. mache mir selbst darüber Gedanken.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Gut ist, dass ich jetzt immer bei meinem Freund bin. Ich hoffe, dass durch den Virus die Leute besser mit der Natur umgehen und besser darauf achten. Virus als Reaktion darauf, wie wir mit der Natur umgehen.

Ich persönlich hoffe, dass ich und meine Familie gesund bleiben. Ich bin in der Krise darauf gekommen, dass mir Malen und Zeichnen viel Spaß macht.

Frage 4: Was hilft Ihnen dabei, gut durch diese Situation zu kommen? Was stärkt Ihre Widerstandsfähigkeit? Gibt es neue Gewohnheiten oder alte, die Sie aufleben lassen, um Ihr Wohlbefinden zu stärken?

Mein Freund (ich bin nicht allein); Videos abseits vom Corona-Thema zum Ablenken; Fischen/Natur; Malen; bei Lieblingsliedern lautstark mitsingen.

Mittwoch, 8. April 2020
Weiblich, 32 Jahre, Teilnehmerin an einem  Sozialprojekt, Pongau