Beitrag 2: Meine Erfahrungen zu COVID-19

Weiblich, 34 Jahre, Angestellte, Salzburg Stadt

Beitrag 10: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Ich muss meine Volksschulkinder zu Hause betreuen (Homeschool), deren Lernmaterialien ausdrucken, Rückmeldungen an die Lehrerinnen geben, Instrumentalunterricht machen, Videos aufnehmen und mit den Instrumentallehrern sprechen. Bedeutung für mich: viel Zeit mit den Kindern. Grundsätzlich hat sich nicht viel geändert – wir waren auch vorher schon gut eingespielt. Es ist nur mehr geworden.

Ich kaufe jetzt online/per Lieferung ein. Das erspart Zeit fürs Einkaufen!!

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Meine größte Angst ist, dass ich und/oder mein Mann uns infizieren und bei schwerem Krankheitsverlauf meine Kinder keine Eltern mehr hätten. Auch der Tod eines Kindes ist eine große Angst.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Familien haben mehr Zeit für sich (nicht alle). Viele Eltern haben mehr Zeit für ihre Kinder. Einkaufen per Mail oder online mit Lieferung an die Haustür finde ich eine große Zeitersparnis.

Positiv: Das (hoffentlich) verstärkte Bewusstsein, dass Impfungen uns schützen. Nächstes Jahr lassen wir uns gegen die Grippe impfen.

Donnerstag, 2. April 2020
Weiblich, 38 Jahre, Lehrerin, Flachgau