Beitrag 1: Meine Erfahrungen zu COVID-19

Männlich, 39 Jahre, Informatiker, Salzburg Land

Beitrag 1: Meine Erfahrungen zu COVID-19
Frage 1: In welchem Bereich Ihres Lebens machen Sie aktuell die tiefste Erfahrung von Veränderung? Bitte beschreiben Sie, was diese Änderung für Sie oder Ihr unmittelbares Umfeld bedeutet:

Die größte Einschränkung erfahre ich derzeit in meiner Freizeit, da viele meiner Freizeitaktivitäten wegfallen, wie abends mit Freunden Klettern gehen oder am Wochenende Radfahren etc. Auch der fehlende direkte Kontakt zu meinen Eltern fehlt mir. Dies wirkt sich auch auf meine zwei Kinder aus, die auch nicht mehr zu ihren Großeltern können.

Frage 2: Welche (neuen oder verschärften) Sorgen, welche Ängste begleiten Ihre jetzige Situation?

Ich frage mich, wie die finanziellen Auswirkungen der Krise spürbar werden. Ob sich die Auftragslage wieder bessert oder sogar noch verschlechtert.

Frage 3: Können Sie persönlich der jetzigen Situation Positives abgewinnen, z.B. gewisse Erleichterungen, Befreiungen von Zwängen etc.? Gibt es etwas Konkretes, das Ihnen Hoffnung für die Zukunft „nach Corona“ gibt?

Das Familien-Zusammenleben ist leichter geworden. Der tägliche Stress am Morgen und Mittag, wenn es darum geht, die Kinder in den Kindergarten und die Krabbelstube zu bringen, entfällt. Wir haben als Familie mehr Zeit miteinander und füreinander. Ich hoffe sehr, dass wir „nach“ Corona wieder reisen und in Urlaub fahren können. Und dass sich das finanziell alles ausgeht.

Dienstag, 31. März 2020
Männlich, 39 Jahre, Selbstständig, Salzburg Land