Regionale Frauenforen: Es geht um Vernetzung und um erhöhte Sichtbarkeit von Frauen in der Kirche.

Zum Weltfrauentag am 8. März 2020: „Regionale Frauenforen“

ifz-Wissenschafterin Annette Langner-Pitschmann begleitet das von der Diözesanen Frauenkommission der Erzdiözese Salzburg (DFK) ins Leben gerufene Projekt „Regionales Frauenforum“.

„Ein Frauenforum bietet Raum, mit Kolleginnen unterschiedlicher Berufsgruppen und ehrenamtlicher Gremien darüber ins Gespräch zu kommen, was uns zur Arbeit für die Kirche bewegt – aber auch darüber, was sich in der Kirche bewegen sollte, wenn sie auch künftig auf unseren Einsatz zählen möchte“, sagt Imma Lammer, Pfarrasisstentin der Pfarre Salzburg-Gnigl und Vorsitzende der Frauenkommission.

So wird im kommenden Frühling in Wörgl, Bischofshofen, Tamsweg, Schüttdorf und der Stadt Salzburg darüber diskutiert, was es heute für kirchlich engagierte Frauen bedeutet, ihre Zeit und Energie in den Dienst des Glaubens zu stellen. Und es wird auch darüber gesprochen, was es für die Erzdiözese bedeutet, auf diese Ressourcen zu bauen.

Das Ziel der Frauenforen ist eine gestärkte Vernetzung untereinander und eine erhöhte Sichtbarkeit nach innen und außen, bestätigt Imma Lammer.

Die Diözesane Frauenkommission in der Erzdiözese gibt es seit 1997. Dem Gremium geht es um die Vertretung der Interessen der Frauen, um die Teilnahme an innerkirchlichen Meinungs- und Entscheidungsprozessen sowie um die Förderung der Frauen im Bereich der Erzdiözese Salzburg. Derzeit sind 16 Frauen Mitglied in der Kommission, eine davon ist Hannah Weinmüller (Bild Mitte), ehemalige ifz-Wissenschafterin und Theologin. (Foto: Erzdiözese Salzburg)