Lerntandems beim Spielenachmittag

27 Köpfe, 54 Füße und 1 Bank

Passen 27 Personen gleichzeitigauf eine Langbank?

Ja, wenn sie ganz nah zusammen rücken und sich gegenseitig festhalten!

Genau darum ging es beim Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ beim Spielenachmittag im November.

Im Turnsaal des Campus Mirabell lernten sich die frisch zusammengeführten Lerntandems des Wintersemesters 2017/2018 unter der Anleitung der Erlebnispädagogin Elisabeth Rumpl besser kennen.

Malerisch erarbeiteten die TeilnehmerInnen ihre wechselseitigen Wünsche an die gemeinsame Zeit.

Um Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse ging es in Spielen und Übungen zu zweit und in der Gruppe.

Die StudentInnen und SchülerInnen fanden so Unterstützung, Berührungsängste in spielerischer und entspannter Atmosphäre abzubauen und eine Grundlage für die Beziehung zwischen Lernbuddy und Lernkind zu schaffen.

Zum Projekt – eine Initiative mit Zukunft:

Das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ ist eine Initiative, die gegen die Tatsache antritt, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. Denn: Bildung ist ein Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft!

„Lernen macht Schule“ ist ein Freiwilligenprogramm, das Studierende der Universität Salzburg die Möglichkeit bietet, sich ehrenamtlich im Sozial- und Bildungsbereich zu engagieren. Die WU Wien rief das Projekt 2010 ins Leben, unter Mitinitiative der Caritas Wien und Rewe International AG. In Salzburg fiel der Startschuss für das Mentoring-Projekt im Wintersemester 2014/2015. Ziel ist, Lernen und Integration durch den Austausch zwischen Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien zu fördern. Unterstützung finden Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen. Das ifz begleitet dieses Projekt wissenschaftlich.