Arshavin beim Kekse backen in der Küche des ifz

Von Kokoskugeln, Marzipankipferl & Haselnussküsschen

Die Lerntandems des Mentoring-Projekts „Lernen macht Schule“ hatten ein gemeinsames Ziel, als sie sich kurz vor den Weihnachtsferien in der Küche des ifz trafen:

Weihnachtskekse backen.

Lesen Sie, wie erfolgreich sie waren …

Kein Fleckchen der Küche blieb ungenutzt, der Backofen lief drei Stunden auf Hochtouren und die Kinder waren mit großer Freude und Feuereifer dabei.

Liebevoll formten die BäckerInnen sechs Kekssorten — von Kokoskugeln, über Marzipankipferl bis zu Haselnussküsschen.

Sie rührten, kneteten, verzierten und hatten sichtlich Spaß.

Die selbstgemachten Köstlichkeiten, die nicht sofort den Weg in den Mund fanden, nahmen die Kinder mit nach Hause. So konnten ihre Familien an dieser liebgewonnenen österreichischen Tradition teilhaben.

Zur großen Freude der Projektkoordinatorin lief das schlussendliche gemeinsame Saubermachen genauso ambitioniert ab wie das Backen!

Ein kulinarisches und gemeinschaftliches Erlebnis mit eindeutigem Nachahmungscharakter!

Zum Projekt – eine Initiative mit Zukunft:

Das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ ist eine Initiative, die gegen die Tatsache antritt, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. Denn: Bildung ist ein Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft!

„Lernen macht Schule“ ist ein Freiwilligenprogramm, das Studierende der Universität Salzburg die Möglichkeit bietet, sich ehrenamtlich im Sozial- und Bildungsbereich zu engagieren. Die WU Wien rief das Projekt 2010 ins Leben, unter Mitinitiative der Caritas Wien und Rewe International AG. In Salzburg fiel der Startschuss für das Mentoring-Projekt im Wintersemester 2014/2015. Ziel ist, Lernen und Integration durch den Austausch zwischen Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien zu fördern. Unterstützung finden Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen. Das ifz begleitet dieses Projekt wissenschaftlich.