The Logics of Change – Poverty, Place, Identity and Social Transformation Mechanisms 24. und 25. November

24.11.2011
Tagung: „The Logics of Change“

Eine internationale Veranstaltung zum Thema „The Logics of Change – Poverty, Place, Identity and Social Transformation Mechanisms“ fand am 24. und 25. November am ifz gemeinsam mit dem Zentrum für Ethik und Armutsforschung statt. Hintergrund und Aufhänger der Tagung ist das Sozialfestival „Tu was, dann tut sich was“ 2011 im Lungau.

Ein Dutzend Vortragende – wissenschaftlich wie praktisch mit dem Thema befasste Personen aus vielen Ländern der Erde – beleuchteten in ihren Präsentationen Fragen der Messbarkeit von und theoretische Annäherungen an sozialen wie auch räumlichen Wandel, Armut und Ausgrenzung, sowie praktische und theoretische Zugänge zu gutem Leben, Gemeinwesen und lokaler wie globaler „Nachbarschaft“. Die Vorträge behandelten Themen wie beispielsweise:

–       das Leben der Amish People in Pennsylvania unter dem Eindruck einer sich rasant verändernden, sie umgebenden Welt,

–       die Bedeutung von „happiness“ in der europäisch-vergleichenden Messung von Lebensqualität,

–       die Situation älterer Menschen in Südkorea vor dem Hintergrund von Solidarität der Generationen und Lebenszufriedenheit,

–       das Problem der Gentrifikation urbaner Lebensräume Istanbuls und damit zusammenhängend Fragen nach urbaner Armut oder

–       die Subjektivität des Begriffs „Krise“ und die daraus erfolgenden Auswirkungen auf lokales Handeln in Deutschland.

Einblicke in existierende Sozialfestivals und Erfahrungen mit diesen rundeten das Tagungsprogramm ab.

Für Frühsommer 2012 ist in der Folge der Konferenz ein Tagungsband geplant, der alle Beiträge sowie zusammenführende Texte der beiden Veranstalter enthalten wird.