1. Jurysitzung des Sozialfestivals “Tu was, dann tut sich was”.

Tu was: Jury prämiert 13 Projekte

Am Freitag, den 16. Oktober 2015, fand in der Region Mostviertel-Mitte die erste Jurysitzung des Sozialfestivals Tu was, dann tut sich was. statt. Von insgesamt 17 eingereichten Projekten wurden 13 nach genauer Prüfung ausgezeichnet. Diese werden nun in den kommenden zwei Jahren mit Unterstützung von Tu was umgesetzt.

Die Vortragenden präsentierten ihre Ideen für ein besseres Miteinander zu Themen wie “Vielfalt & Zusammenhalt”, “Miteinander der Generationen” und “Gute Dorfgemeinschaft”. Viele nutzten die Freiheit der Präsentationsform und gewannen Sympathien durch kreative Darbietungen. Einige tanzten, sangen oder spielten, wie die Initiatoren des integrativen Projekts “Füreinander – Miteinander”, die mit einer Theaterdarbietung die Jury und alle anderen Anwesenden beeindruckten. Im Zentrum dieses Projekts stehen Kinder und Jugendliche, die unabhängig von Herkunft oder Sprache, Theaterstücke gemeinsam künstlerisch umsetzen.

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Weitere eingereichte Ideen reichten von “interkulturellen Kochabenden” über “Lesestunden” bis hin zu “heilenden Begegnungen”. Menschen integrieren, solidarisch agieren, unterschiedliche Kulturen und Altersgruppen zusammenbringen – das waren dann auch die Schwerpunkte dieser ersten Jury-Tagung. Nach den Präsentationen wurde zur Abendveranstaltung mit musikalischer Untermalung des Ensembles “Camerata Via Sacra” geladen.

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Die elfköpfige Tu-was-Jury bestand unter anderem aus Wirtschaftsexperten, Menschen mit besonderem Bezug zur Region, VertreterInnen der Sinnstifter (Konsortium österreichischer Privatstiftungen) und WissenschafterInnen.

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Für alle, die noch Ideen für ein besseres Miteinander in der Region Mostviertel-Mitte haben und mitmachen möchten, gibt es eine zweite Runde: Interessierte können noch bis 31. Oktober 2015 über die Homepage www.tu-was.at oder direkt beim Regionalbüro Mostviertel-Mitte (tu-was@mostviertel-mitte.at, Tel. +43(0)2722/7309-29) einreichen. Die zweite Jury-Tagung findet am 21. und 22. Jänner 2016 statt.

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Das Sozialfestival – der Hintergrund
Ins Leben gerufen wurde Österreichs erstes Sozialfestival Tu was, dann tut sich was. vom Philosophen und Theologen Clemens Sedmak. Über einem Zeitraum von 24 Monaten werden die BewohnerInnen einer Region organisatorisch und finanziell unterstützt, ihre Ideen für ein besseres Zusammenleben zu verwirklichen. Ermöglicht wird dieses Festival von einem Konsortium österreichischer Stiftungen (Sinnstifter). Nach dem Lungau (2011), der Steirische Eisenstraße (2012/13) und der Mühlviertler Alm (2013/2014) ist die LEADER-Region Mostviertel-Mitte der vierte Austragungsort.

Weitere Information dazu finden Sie auf der Webseite des Sozialfestivals Tu was, dann tut sich was.