Projektpräsentation bei der 2. Jurytagung des Sozialfestivals Tu was, dann tut sich was.

Tu was: für eine tolerante Gesellschaft

21 Projektteams aus der Region Mostviertel-Mitte präsentierten am Freitag, den 22. Jänner 2016, ihre Ideen für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft. Dass am Ende des Tages 19 Projekte von der prominent besetzten Tu was-Jury ausgewählt und prämiert wurden, zeigt, wieviel Professionalität und Engagement hinter jedem Projekt steckt.

Was bewegt die Menschen in der Region Mostviertel-Mitte? Welche Idee, welches Anliegen steckt hinter Projekten mit Namen wie „Blickwechsel“, „Lebenserfahrung“ oder „tu-was-besonderes.at“? Einen ganzen Tag hörte, verfolgte und diskutierte eine fachlich bunt zusammengesetzte neunköpfige Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter der Sinnstifter, der Wissenschaft sowie bekannten Persönlichkeiten aus der Region – die Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner.

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Die Schwerpunkte der Projekte als auch die Art der Präsentationen waren äußerst vielfältig: So zeigten beispielsweise Annaberger Kinder ihre Voltigier-Künste; Asylwerber sprachen in Video-Botschaften über ihre Freude am gemeinsamen Fußballspiel und Schülerinnen und Schüler der HWLA beeindruckten mit kulinarischen Kostproben der besonderen Art. Ebenso besonders wie die Darbietungen war die Bandbreite der Projektideen.

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Auch diesmal befasste sich das Gros der eingereichten Projekte mit Fragen zu Solidarität, Gemeinschaft und gutes Zusammenleben: Großes Anliegen der Menschen in der Region ist es, die Teilhabemöglichkeiten aller am gesellschaftlichen Leben, unabhängig von Alter oder Herkunft, zu verbessern. Aber auch weitere Themen wie Regionalität, Natur und Bildung fanden in den Projekten Ausdruck.

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Nach vielen Fragen und anschließender Diskussion der Jury wurden bei der Prämierungsfeier am Abend 19 Projekte ausgezeichnet. Ab sofort kann also mit der Umsetzung der Vorhaben begonnen werden.

Alle Details zu den Projekten finden Sie unter www.tu-was.at/projekte.html

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Die Jurymitglieder der 2. Jurysitzung waren: Gertrude Eigelsreiter-Jashari (Soziologin), Franz Vonwald (Historiker und Didaktiker), Toni Pfeffer (Sport-Koordinator des Landes NÖ), Franz-Karl Prüller (ERSTE Stiftung), Robin Gosejohann (ERSTE Stiftung), Katharina Turnauer (Katharina Turnauer Privatstiftung), Wanda Moser-Heindl (Unruhe Privatstiftung), Martin Essl (Essl Foundation), Andreas Koch (ifz Salzburg / Universität Salzburg).

Mehr zum Sozialfestival Tu was, dann tut sich was.

Ins Leben gerufen wurde Österreichs erstes Sozialfestival vom Philosophen und Theologen Clemens Sedmak. Über einem Zeitraum von 24 Monaten werden die Bewohnerinnen und Bewohner einer Region organisatorisch und finanziell unterstützt, ihre Ideen für ein besseres Zusammenleben zu verwirklichen. Ermöglicht wird dieses Festival von einem Konsortium österreichischer Stiftungen (Sinnstifter). Nach dem Lungau (2011), der Steirischen Eisenstraße (2012/13) und der Mühlviertler Alm (2013/2014) ist die LEADER-Region Mostviertel-Mitte der vierte Austragungsort.

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