Beiträge mit Tag: capabilities

Symposium „The Human Agent – Capabilities and Justice“ Vortrag von Clare Hocking


06.02.2013

Alle Fähigkeiten, über die ein Mensch verfügt, so Clare Hocking, beeinflussen sein Wohlbefinden und seine Gesundheit wesentlich. Menschen können aber nur jene Fähigkeiten entwickeln, zu deren Entwicklung sie entsprechende Möglichkeiten vorfinden.

Sie diskutierte den Begriff der Betätigungsgerechtigkeit, der mit Fairheit, Empowerment, Rechten und Verantwortungen sowie der Würde aller Menschen verbunden ist. Davon ausgehend respektiert eine betätigungsgerechte Gesellschaft Unterschiede in den Fähigkeiten Einzelner und befähigt alle Mitglieder der Gesellschaft zur Teilhabe an für sie bedeutungsvollen Betätigungen.

Clare Hocking hielt den Vortrag im Rahmen des Symposiums „The Human Agent – Capabilities and Justice“.

Symposium „The Human Agent – Capabilities and Justice“
Paper presented by Clare Hocking


06.02.2013

Clare Hocking stated that all capabilities available to one person support his/her well-being. However, people will only be able to develop those capabilities, for whose development they had the possibility. Furthermore she discussed how the environment is a determinant, where capabilities are elicited, honed and made apparent.

Also, Hocking talked about the term Occupational Justice, which relates to fairness, empowerment, rights and responsibilities and involves the dignity of all human beings.

Symposium
A Dialogue between Philosophy and Occupational Science
10.-11. January 2013
ifz Salzburg

contact for further information and registration

10.01.2013

International pioneers of Occupational Science enter into the dialogue with renowned representatives of Philosophy about their core-subject: The human agent. This interdisciplinary dialogue will foster an advanced understanding about the human agent. Together we will develop a holistic view on „capabilities and justice“.

Volkswirtschaftslehre, Gastwissenschafterin, EU-Projekt Re-inVEST
e-mail

Ortrud Leßmann ist seit August 2015 für das Projekt Re-InVEST beim ifz tätig. Die studierte Volkswirtin hat 2005 zum Thema Armutsmessung in Oldenburg (Deutschland) promoviert und seither breit und international zu den Themen Armutsmessung, Kinderarmut, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, menschenwürdige Arbeit und sozioökonomische Entwicklung publiziert. Ihre Forschungsinteressen liegen im Schnittbereich von Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften. Sie ist Expertin für den Capability Ansatz und engagiertes Mitglied in der Human Development and Capability Association (hd-ca.org). Ortrud Leßmann sitzt außerdem im Management Board von Re-InVEST und ist seit 2011 Teil des Netzwerks Alliances to fight poverty, aus dem Re-InVEST hervorgegangen ist. In den Jahren 2011 und 2014 war sie bereits als Gastwissenschaftlerin am ifz tätig.

Clemens Sebmak, Bernhard Babic, Reinhold Bauer, Christian Posch (Hrsg.) VS Verlag 2011 ISBN-13: 978-3531176376


02.02.2011

Die AutorInnen des Bandes reflektieren aus den Blickwinkeln der Philosophie, Psychologie, Soziologie und Pädagogik die Anschlussfähigkeit des Capability-Approach an sozialwissenschaftliche Theorien und Ansätze, die sowohl für die Kinder- und Jugendhilfe als auch im Bereich des Bildungswesens von Belang sind. Dabei zeigen sie sowohl die vielversprechenden Potentiale dieses entwicklungspolitischen Konzepts auf, als auch die in diesem Zusammenhang gegenwärtig noch zu beachtenden Beschränkungen.

Ortrud Leßmann e-mail


29.06.2010

Nachhaltigkeitspolitik muss Wissen über Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur aufgreifen, dem hohen moralischen Anspruch intra- sowie intergenerationaler Gerechtigkeit standhalten und Handlungsstrategien erarbeiten, die Menschen motivieren, nachhaltig zu handeln. Mit dem Capability Ansatz existiert ein Ansatz der vor allem in der Entwicklungspolitik eingesetzt wird, der Wissen über Natur-Gesellschafts-Zusammenhänge aufgreifen kann und intragenerationale Gerechtigkeit so übersetzt, dass Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können.

Ortrud Leßmann Empirische Studien zum Capability-Ansatz


22.04.2010

Obwohl die Frage, ob der Capability-Ansatz überhaupt operationalisierbar ist, von Beginn an und bis heute diskutiert wird, gibt es inzwischen eine Fülle von empirischen Studien auf der Grundlage des Capability-Ansatzes. Die meisten basieren auf Daten aus Befragungen (im Unterschied zu bspw. anthropometrischen Daten) und greifen dabei auf bereits existierende Datenquellen zurück, sind also sogenannte Sekundäranalysen. Sie weisen eine Fülle von unterschiedlichen Methoden auf und gehen unterschiedlichen Fragestellungen nach. Nur wenige Studien gehen jedoch genauer auf die Frage ein, warum sie welche Dimensionen in die Analyse einbezogen haben und inwiefern die vorgefundenen Indikatoren diese Dimensionen abdecken.

ifz
08. April 2010 ab 13:00
09. April 2010 ab 09:00

08.04.2010

logo uniIm Sommer 2009 fand das erste Fachgespräch zum Fähigkeitenansatz in Salzburg statt. Zielsetzung war die Einbettung des Capabilities Approach in die Theorienlandschaft. Am 08. und 09. April 2010 geht das Fachgespräch in eine zweite Runde. Thema ist heuer die praktische Anwendbarkeit und Anwendung: Wie kann man den Fähigkeitenansatz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in nachteiligen Umständen zum Einsatz bringen?

Cooperation with SOS-Kinderdorf International und SOS- Kinderdorf e.V.


12.10.2009

SOS_Kinderdorf_International_NEG_DeutschBy concentrating on the achievement of a flourishing life that people have reason to choose and value, the capability approach might be a promising framework for the assessment of child, youth and family related services. Nevertheless it has not yet been applied to the work with children and youth in care. This project focuses on the question whether and to which extent the capability approach can be used as a framework for assessing and optimising youth and family related services in different cultural contexts.

Clemens Sedmak beim Fachgespräch Theorienlandschaft des Fähigkeiten-Ansatzes


15.09.2009

Clemens Sedmak ging im Detail auf die aristotelischen Wurzeln des Fähigkeitenansatzes ein. Er brachte das Konzept der Fähigkeiten zweiter Ordnung (d. s. Fähigkeiten, die es einem ermöglichen, Fähigkeiten erster Ordnung auszuüben) ins Spiel. Die Berücksichtigung der von Aristoteles vorgeschlagenen Kategorie ermöglicht gezieltes Nachdenken über diejenigen Faktoren, die Fähigkeiten erster Ordnung zugrunde liegen.

Der Fähigkeitenansatz könnte unter Einbeziehung aristotelischen Denkens erweitert und theoretisch fruchtbringender gemacht werden.