Edith-Stein-Tagung am ifz 17./18. November 2011

17.11.2011
Symposium: „Leid und Mitleid bei Edith Stein“

Im Oktober 2011 beginnt das Edith Stein-Gedenkjahr, das in ganz Österreich bis Oktober 2012 gefeiert wird. In diesem Jahr gedenken wir der 120. Wiederkehr ihres Geburtstages am 12. Oktober 2011, des 70. Jahrestages ihres Martyriums aEdith_Steinm 9. August  2012 und des 25. Jahrestages ihrer Seligsprechung am 1. Mai 2012.

Das Leben und Werk von Edith Stein, Hl. Schwester Teresia Benedicta a Cruce OCD, wird im Edith Stein-Haus auf dem Mönchsberg die Menschen zum wissenschaftlichen Austausch und persönlichen Dialog versammeln. Das Edith Stein-Haus ist eine Forschungsstätte, an der die humanistisch orientierte Arbeit im Zentrum steht. Diese Forschung soll der Gesellschaft dienen, sie widmet sich dem besseren Verständnis von Traditionen und der nachhaltigen Gestaltung unserer Zukunft. Edith Stein ist durch ihre jüdische Herkunft, ihr philosophisches Werk und ihren christlichen Weg zum Karmel und zum Martyrium zu einer Patronin Europas erwählt worden, eines Kontinentes auf dem Weg zu hoffnungsvolleren Zeiten des Friedens und der Vereinigung.

Das Thema des Symposiums „Leid und Mitleid bei Edith Stein“ soll unsere Aufmerksamkeit auf das große Spektrum ihres Œvres richten: vom phänomenologischen Werk bis hin zu ihren späten religiösen Schriften. Das Thema „Leid und Mitleid“ steht auch in einem direkten Zusammenhang mit den Forschungsschwerpunkten des ifz: Handlungsfähigkeit, Resilienz, Anerkennung, Erinnerungskultur und europäische Identität.

Referentinnen und Referenten:

Dr. Wilhelm Blum (München)
Dr. Małgorzata Bogaczyk-Vormayr (Salzburg)
Prof. Urbano Ferrer (Murcia)
Dr. Margaretha Hackermeier (München)
P. Dr. Roberto Maria Pirastu OCD (Wien)
Prof. Clemens Sedmak (Salzburg/London)
Prof. Mariéle Wulf (Utrecht)

Download: Programmablauf

Download: Plakat Symposium

Anmeldung zur Teilnahme bis 10. November und weiterführende Informationen: Malgorzata Bogaczyk-Vormayr