Spielerisches Kennenlernen

Spielenachmittag der Lerntandems

Letzten Freitag, am 16.11., trafen sich die Lerntandems von „Lernen macht Schule“ beim „Spielenachmittag“ im Turnsaal des Campus Mirabell.

Dieses Semester erfuhren die Zweier-Teams, die sich erst vor ein paar Wochen kennenlernten, wie wichtig Vertrauen in einer Beziehung ist.

Sich „blind“ führen lassen oder nur durch mündliche Anweisungen bunte Bauklötze in richtiger Reihenfolge stapeln, erfordert ein Maß an Vertrauen und Sich-aufeinander-einlassen.

Überrascht waren sowohl Lernbuddy als auch Lernkind, dass die eigenen Worte oftmals ganz anders verstanden werden, als man sie selber meint.

Zudem erlebten die Kinder und Studierenden in lustigen und auch herausfordernden Gruppenübungen, was man durch Zusammenarbeit alles erreichen kann, und wieviel Platz auf einer Teppichfliese ist …

Außerdem machten sich die Paare Gedanken über ihre gemeinsamen nächsten Schritte und hielten diese zeichnerisch fest.

 

Natürlich ging es schlussendlich auch wieder darum, sich gegenseitig besser kennen zu lernen und Berührungsängste abzubauen. Es scheint gelungen zu sein …

 

Wir wünschen eine gute gemeinsame Zeit!

 

Zum Projekt – eine Initiative mit Zukunft:

Das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ ist eine Initiative, die gegen die Tatsache antritt, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. Denn: Bildung ist ein Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft!

„Lernen macht Schule“ ist ein Freiwilligenprogramm, das Studierende der Universität Salzburg die Möglichkeit bietet, sich ehrenamtlich im Sozial- und Bildungsbereich zu engagieren. Das Projekt wurde 2010 an der WU Wien ins Leben gerufen, unter Mitinitiative der Caritas Wien und Rewe International AG. Im Wintersemester 2014/2015 wurde das Projekt zum ersten Mal in Salzburg durchgeführt. Ziel dabei ist es, Lernen und Integration durch den Austausch zwischen Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien zu fördern. Damit sollen Kinder und Jugendliche unterstützt werden, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen. Ein Kernstück des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung durch das ifz.