Symposium “The Human Agent – Capabilities and Justice” Vorträge von Ursula Costa und Martina Schmidhuber

Selbst und Identität – aus Sicht der Ergotherapie- und Handlungswissenschaft sowie der Philosophie

Bedeutungsvolle Tätigkeiten als Schutzfaktoren in Zeiten der Krise

Ursula Costa ging auf die wechselseitige Beziehung zwischen Selbst, Identität und Betätigung ein. Dabei sind bedeutungsvolle Tätigkeiten protektive Faktoren für das Selbst um Übergänge und Krisen bewältigen zu können.

Es ist von Bedeutung, warum wir eine Tätigkeit auswählen, in welcher Form wir uns daran beteiligen, wann und bei welcher Tätigkeit wir uns beteiligen, wo diese stattfindet und mit wem wir sie ausführen. – Denn, so Costa; was, wie und warum wir etwas tun, formt, entwickelt und drückt aus, wer wir sind.

Menschen bilden Identität durch Lebensgeschichten

Martina Schmidhuber beschrieb, dass die eigene Identität im Zentrum unserer üblichen Vorgehensweise steht. Sie bildet die Grundlage für unsere täglichen Begegnungen mit anderen Menschen. Dabei formen Menschen ihre Identität durch das Erzählen eigener Lebensgeschichten.

Zusätzlich sprach Schmidhuber über Nussbaums Fähigkeiten-Ansatz und beschrieb die Notwendigkeit von Möglichkeiten und Fähigkeiten für das Handeln. Dabei ist auch die politische Dimension zu bedenken.

Ursula Costa und Martina Schmidhuber hielten die Vorträge im Rahmen des Symposiums “The Human Agent – Capabilities and Justice”.