Patristik und Resilienz

Mit Ende des Jahres 2010 wurde der Forschungsschwerpunkt “Resilienz und altchristliche Literatur” zum Abschluss gebracht. Dieses Projekt wurde durch eine großzügige Unterstützung des “Vereins der Freunde des IFZ e. V. München” ermöglicht.

Bei diesem Projekt wirkten VertreterInnen verschiedener Disziplinen mit: Altphilologie, Philosophie, Theologie, Sozialanthropologie und Psychologie. Sie kamen aus Deutschland, Polen, Norwegen, England, aus der Ukraine und aus den Niederlanden. Die Resilienz-Arbeitsgruppe wurde zu einer abwechslungsreichen Austausch-Plattform und das ifz zu einem Ort der Erforschung und Pflege der christlichen Tradition. Es wurde die Relevanz der theologisch-philosophischen Lehre von der Seelenkraft für die moderne Forschung der Schicksalsresistenz herausgearbeitet.

 

Begriffsklärung: Resilienz – Was ist das?

Innerlichkeit-und-Kraft

Neue Publikation zum Thema “Innerlichkeit und Kraft”


26.06.2013

Clemens Sedmaks neues Buch „Innerlichkeit und Kraft – Studie über epistemische Resilienz“ ist vor kurzem im Herder Verlag erschienen. Der Band ging aus dem Forschungsschwerpunkt Resilienz hervor und wurde vom Verein der Freunde des IFZ e.V. München finanziert.

„Innerlichkeit und Kraft“ entwickelt die Idee einer „Widerstandskraft von innen“ aus der christlichen Tradition heraus. Anhand wichtiger Gestalten der Christentumsgeschichte, wie etwa Augustinus, Cassian, Ignatius von Loyola oder Teresa von Avila, beschäftigt sich Sedmak mit Strukturen der Innerlichkeit, des inneren Wachstums und der Widerstandskraft (Resilienz) und zeigt jene Ressourcen auf, die dem Geistigen entspringen. Damit wird systematisch der Begriff „epistemische Resilienz“ entfaltet. Dieser Blick auf Widerstandskraft, die aus dem Geistigen und Geistlichen entspringt, eine Kraft aus Denken, Glauben, Bildung und Hoffnung ist neu und stellt das Phänomen Resilienz in einen überraschenden Kontext, der bislang in der Literatur der Gegenwart so noch nicht wahrgenommen wurde.

Symposium Franz Martin Schmölz am 2.4.2013 von 14 h bis 17 h am Mönchsberg, Edmundsburg.

02.04.2013 02.04.2013

Am 2.April 2013 findet von 14 h bis 17 h  in der Edmundsburg ein Symposium über Franz Martin Schmölz und seine politische Philosophie im 21. Jahrhundert statt. Veranstalter sind der Fachbereich Praktische Theologie und das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg.

Anmeldung erbeten bis 19.3.2013 an elisabeth.kapferer@sbg.ac.at oder barbara.scheibner@sbg.ac.at

Das Programm dazu finden Sie hier zum Download EL_ Schmoelz

21. Februar 09:30-17:00 ifz Salzburg, Anmeldung erforderlich kontakt

21.02.2013 21.02.2013

Das ifz lädt am 21.2.2013 von 9.30 h bis 17.00 h zu einem Gespräch über “Gutes Altern und benediktinische Tradition. Die Fragen nach “gutem Altern” und nach einem “guten Miteinander” mit älteren Menschen werden zu Schlüsselfragen der Zukunft. Hier müssen wir nachdenken, hier brauchen wir Inspirationen und Beispiele.In der christlichen Tradition sind Schätze verborgen, die nicht immer bekannt sind; solche Erfahrungs- und Erkenntnisschätze finden wir etwa in der benediktinischen Tradition.

Buchpräsentation zum Abschluss des Forschungsschwerpunktes “Resilienzforschung und altchristliche Literatur”

20.09.2012 20.09.2012

Das Internationale Forschungszentrum für soziale und ethische fragen lädt zur Buchpräsentation “Patristik und Resilienz” am 20.9.2012 um 18 Uhr.

Es wird drei kurze Impulse geben von Prof. Clemens Sedmak, Dr. Wilhelm Blum und Dr.Malgorzata Bogaczyk-Vormayr mit anschließendem gemütlichem Umtrunk.

neue Publikation des ifz


08.08.2012

Das Buch „Patristik und Resilienz“ von Clemens Sedmak und Małgorzata Bogaczyk-Vormayr ist im Akademie Verlag zum interdisziplinären Schwerpunktprojekt „Resilienzforschung und altchristliche Literatur“ am ifz erschienen. Das ifz hat in den Jahren 2009 bis 2011 die Frage gestellt: was können wir aus den frühchristlichen Texten im Hinblick auf die moderne Resilienzforschung gewinnen? Welche Anstöße und Einsichten lassen sich darin für die Stärkung der Widerstandskraft von Menschen finden. Das Buch ist zum Preis von

Edith-Stein-Tagung am ifz 17./18. November 2011

17.11.2011 17.11.2011

Im Oktober 2011 beginnt das Edith Stein-Gedenkjahr, das in ganz Österreich bis Oktober 2012 gefeiert wird. In diesem Jahr gedenken wir der 120. Wiederkehr ihres Geburtstages am 12. Oktober 2011, des 70. Jahrestages ihres Martyriums aEdith_Steinm 9. August  2012 und des 25. Jahrestages ihrer Seligsprechung am 1. Mai 2012.

Das Leben und Werk von Edith Stein, Hl. Schwester Teresia Benedicta a Cruce OCD, wird im Edith Stein-Haus auf dem Mönchsberg die Menschen zum wissenschaftlichen Austausch und persönlichen Dialog versammeln. Das Edith Stein-Haus ist eine Forschungsstätte, an der die humanistisch orientierte Arbeit im Zentrum steht. Diese Forschung soll der Gesellschaft dienen, sie widmet sich dem besseren Verständnis von Traditionen und der nachhaltigen Gestaltung unserer Zukunft. Edith Stein ist durch ihre jüdische Herkunft, ihr philosophisches Werk und ihren christlichen Weg zum Karmel und zum Martyrium zu einer Patronin Europas erwählt worden, eines Kontinentes auf dem Weg zu hoffnungsvolleren Zeiten des Friedens und der Vereinigung.

Małgorzata Bogaczyk-Vormayr


08.06.2011

Małgorzata Bogaczyk-Vormayr arbeitet zurzeit an einem philosophischen Essayband, in welchem sie versucht, einen Einblick in ihr philosophisches Interessensspektrum zu geben. Sie möchte hierin alle wesentlichen Ansätze ihrer Forschung aufzeigen: Wirkungsgeschichte der antiken Philosophie, Dialogphilosophie, Kunstphilosophie, Friedensforschung und Resilienzforschung. Darauf begründet sich auch ihre Absicht, keine doxographisch-historische Studie oder Monografie zu verfassen, sondern einen Essayband.

Malgorzata-favourite

Małgorzata Bogaczyk-Vormayr


06.05.2011

Forschungsseminar „Philosophie der Resilienz“

„Es ist MontMalgorzata-favouriteag, und es ist der erste, und ich beginne nichts von vorn. Möchte nur mehr schlecht und recht, schleppend, krächzend, stöhnend, mit dem Okular und scharf geschliffenen Instrumenten das fortsetzen, was ich letzten Montag angefangen habe. Ich möchte montags und am ersten nicht mehr die Welt erlösen oder sie aus den Angeln heben. Möchte nur noch leben in dieser Welt, montags und auch am ersten, genauso lange, bis ich meine Arbeit getan und meine Pflicht erfüllt habe. So bescheiden? Im Gegenteil, so ehrgeizig, am Montag und am ersten.“ So schreibt der ungarische Autor Sándor Márai in seinem Buch Himmel und Erde, und diese Worte versteht Małgorzata Bogaczyk-Vormayr als eine Aufforderung zur resilienten Handlung.

Malgorzata Bogaczyk-Vormayr


25.01.2011

Patristisches+Kolloquium+am+25.11.2010Mit Ende des Jahres 2010 wurde der Forschungsschwerpunkt des ifz „Resilienz und altchristliche Literatur“ zum Abschluss gebracht. Bei diesem Projekt wirkten Vertreter/innen verschiedener Disziplinen mit: Altphilologie, Philosophie, Theologie, Sozialanthropologie und Psychologie. Sie kamen aus Deutschland, Polen, Norwegen, England, aus der Ukraine und aus den Niederlanden. Die Resilienz-Arbeitsgruppe wurde zu einer abwechslungsreichen Austausch-Plattform und das ifz zu einem Ort der Erforschung und Pflege der christlichen Tradition. Es wurde die Relevanz der theologisch-philosophischen Lehre von der Seelenkraft für die moderne Forschung zur Schicksalsresistenz herausgearbeitet. Unsere Arbeit verlief im Rahmen interner Sitzungen der Arbeitsgruppe sowie in Form von Präsentationen unserer Ergebnisse im ifz-Forschungsseminar; sie fand ihren Ausklang in publizierten Aufsätzen und Tagungsbeiträgen.

Solvor Lauritzen e-mail


23.11.2010

SolvorNatural Disasters and Resilient Communities
What is the connection between community resilience and disasters? Resilience can be understood both in terms of risk reduction and response to crisis. Resilience can be learned and developed. There is therefore hope for every community, and aid organisations can take the role as teacher or facilitator.