Glaube: Benediktakademie

Die Benediktakademie ist ein Projekt der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI-Stiftung. Sie dient dazu, junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter mit Ideen von Joseph Ratzinger zu dem jeweiligen Thema bekannt zu machen. Dabei geht es aber stets um eine offene Auseinandersetzung. Die Teilnemerinnen und Teilnehmer müssen keine Kenntnisse von Theologie haben und nicht katholisch oder religiös sein. Sie müssen sich bisher auch nicht mit dem Werk von Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. beschäftigt haben. Aber wir ersuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um einen konstruktiven Zugang dazu und um ein aufrichtiges Interesse an den jeweiligen Themen.

Benediktakademie 2013

09.09.2013 09.09.2013

Die diesjährige Benediktakademie fand vom 9. bis zum 12. September 2013 im Bildungshaus St. Virgil, Salzburg, statt. Sie stand unter dem Thema logo_benediktakademie“Wirtschaft und Werte –Eine ‘Ökonomie von Gut und Böse’?” und war ein Forum, in dem die heute brennenden Probleme der Wirtschaft, der Wirtschaftsethik und der politischen Ökonomie (etwa die Schuldenkrise, die Frage der Zinsen, die Problematiken des Konsums, der Wachstumsideologie, der Ökologie etc.) interdisziplinär, sachlich und offen auf dem Hintergrund der skizzierten moralischen Dimensionen diskutiert werden konnten.

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Nähere Informationen finden Sie beim Verlag www.pustet.at


05.06.2013

„Eine Kultur der Hoffnung bauen“ ist ein neuer Band, der von Clemens Sedmak, Helmut P. Gaisbauer und Marina P. Teixeira herausgegeben wurde. Der Band ging aus der zweiten Benediktakademie im September 2011 hervor.

In seiner Enzyklika „Spe Salvi“ über die Hoffnung widmet sich Papst Benedikt XVI. der Frage nach Grund, Quellen und Frucht der Hoffnung, die uns trägt. Hoffnung, so betont er darin, sei nicht individualistisch zu verstehen, sondern stelle ein gut einer Gemeinschaft dar. Auch in früheren Schriften Joseph Ratzingers finden sich Ideen zu einer Kultur der Hoffnung. Der Sammelband „Eine Kultur der Hoffnung bauen. Papst Benedikt XVI. und die Idee guter Zukunft“ enthält unterschiedliche Beiträge junger WissenschaftlerInnen, die der Frage nach Begriff, Manifestationen, und Möglichkeiten der Einübung in eine solche Kultur der Hoffnung nachgehen und überlegen, wie diese konkret aufgebaut werden könnte.

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27.02.2013

Wir laden junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus sämtlichen Studiengebieten zur Benediktakademie 2013 ein (9. bis 12.9.2013).

Bewerbungen bis 30.4.2013 mit einseitigem Abstract zum Thema. Sie müssen keine Kenntnisse von Theologie haben, Sie müssen nicht katholisch oder religiös sein, Sie müssen sich bisher nicht mit Joseph Ratzinger/Papst Benedikt beschäftigt haben – wir ersuchen Sie nur um echtes Interesse am Thema und Wohlwollen gegenüber dem Werk von Joseph Ratzinger.

Weitere Informationen: Ausschreibung Benediktakademie 2013 Ökonomie

Gruppenfoto-bearbeitet

Benediktakademie 2012


20.09.2012

Gruppenfoto-bearbeitet(Salzburg, 18.09.2012) „Es ist mehr, und mehr erklärbar – und das macht uns Angst, erfüllt uns mit Kälte und Einsamkeit“ zitiert Clemens Sedmak aus dem Gedicht „Dover Beach“ von Matthew Arnold eingangs am dritten öffentlichen Gesprächsabend der Benediktakademie der „Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung“ in St. Virgil Salzburg. Am Podium diskutierten Astronom Prof. Franz Kerschbaum, Physiker Prof. Christian Aichelburg und Philosoph DDr. Stefan Gross das Thema „Ist alles erklärbar? Naturwissenschaften und Religion im Dialog“.

Benediktakademie

St. Virgil Salzburg, 27.09.2011

27.09.2011 27.09.2011

„Hoffnung ist die Erwartung des Guten“ – mit diesen Worten eröffnete Prof. Clemens Sedmak, Präsident des Internationalen Forschusedmakundstoecklngszentrums, die Podiumsdiskussion der zweiten Benediktakademie, die vom ifz, St. Virgil Salzburg und der Josef Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung veranstaltet wurde. Die Fragen „Wer darf hoffen?“ bzw. „Wer muss hoffen und auf was?“ wurden am Podium mit ORF-Journalistin Barbara Stöckl, Bestseller Autor Wilhelm Schmid und den Theologen Michaela Hastetter und Christoph Ohly diskutiert.

Clemens Sedmak 26.- 29. September 2011

26.09.2011 26.09.2011

benakLOGO-CMYKIn seiner Enzyklika „Spe Salvi“ über die Hoffnung stellt Papst Benedikt XVI. die Frage nach Grund, Quellen und Frucht der Hoffnung, die uns trägt. Dabei betont er auch, dass Hoffnung nicht individualistisch zu verstehen ist, sondern Gut einer Gemeinschaft darstellt. Es ist eine Gemeinschaft, die die entscheidende Frage stellt: Was dürfen wir hoffen? Benedikt XVI unterscheidet zwischen den vielen kleinen Hoffnungen, die uns durch den Alltag tragen und der großen Hoffnung die sich auf das richtet, was in der Tradition „höchstes Gut“ heißt. Wörtlich heißt es in der Enzyklika: „Wir brauchen die kleineren oder größeren Hoffnungen, die uns Tag um Tag auf dem Weg halten. Aber sie reichen nicht aus ohne die große Hoffnung, die alles andere überschreiten muß“ (Spe Salvi 31).

Clemens Sedmak


20.05.2010

Gibt es verlässliche Anhaltspunkte für eine spezifisch europäische Identität? Und was sagen diese Anhaltspunkte über die Gestaltung des europäischen Raums aus? Der deutsche Historiker Christian Meier hat den „europäischen Sonderweg“ mit dem
griechischen Erbe in Zusammenhang gebracht, vor allem auch mit der Idee des freien und öffentlichen Diskurses, der sich auf Begründung und Argument stützt. Der französische Mediävist Jacques Le Goff hat Europa über die Fähigkeit charakterisiert, immer wieder neu anzufangen, sich immer wieder neu zu erfinden. Im Frühjahr 2003 wurde heftig über die Stellung des „altmodischen Europa“ in der Welt diskutiert. Jürgen Habermas etwa hatte die Erfahrungen Europas im 20. Jahrhundert als prägend für den Umgang mit der Situation im Irak angesehen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat weiteren Stoff für die
Diskussion um das „spezifisch Europäische“ geliefert, da schließlich die Vormachtstellung der USA in der Weltwirtschaftsordnung zur Debatte stand. Wofür steht Europa? Und wofür soll es stehen?