Soziale Landschaften in Österreich

Notlagen in Österreich

Ziel des Forschungsprojektes “Notlagen in Österreich” ist die inhaltsanalytische Auswertung der zahlreichen Briefe, die von  Menschen in Notsituationen an die Ombudsstelle einer österreichischen Tageszeitung gerichtet wurden. Von ca. 1500 Briefen aus den Jahren 2009 bis 2012 werden 260 Briefe tiefergehend analysiert. Bei den Notlagen, die in den Briefen beklagt werden, handelt es sich oft um Lebenssituationen, in denen Menschen ihren Lebensunterhalt oder Wohnbedarf nicht oder nur unzureichend decken können. Auch Gewalt oder persönliche oder wirtschaftliche Notlagen führen zu einer sozial gefährdenden Lebenssituation.

Mit Hilfe der empirischen Methode der Inhaltsanalyse wird dieses vielfältige Material aufgearbeitet. Zentrale Forschungsfragen sind hierbei: Mit welchen Notlagen sind die Österreicher konfrontiert? Mit welchen Strategien versuchen sie, die Notlage zu überwinden? Welche Einflussfaktoren tragen zur Entstehung von Notsituationen bei? Die Ergebnisse sollen im Rahmen einer Buchpublikation einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Die Landschaft des Sozialen in Österreich

Das ifz-Projekt “Social Mapping” befasste sich rund ein Jahr lang mit Akteuren aus dem öffentlichen, dem informellen und dem formellen Sektor in der österreichischen Soziallandschaft. Nach Abschluss des Projekts im Herbst 2015 wurden die Ergebnisse nun in der Broschüre “Die Landschaft des Sozialen in Österreich” publiziert. Darin beschreiben die Wissenschafter drängende soziale Herausforderungen sowie mögliche Lösungsvorschläge, die sich an private Personen und Stiftungen, Politikerinnen und Politiker richten. Die Broschüre ist für alle, die im Sozialbereich tätig sind, empfehlenswert, da die wichtigsten sozialen Brennpunkte dargestellt werden.

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