Ergotherapie im Kontext der Wissenschaften

Positionspapier
“Ergotherapie im Kontext der Wissenschaften”
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Das Positionspapier beschreibt die Charakteristika und Themen der sich entwickelnden Ergotherapie- und Betätigungswissenschaft / Handlungswissenschaft in Österreich. Es legt den spezifischen Beitrag dieser Wissenschaft für die ergotherapeutische Praxis, zum interdisziplinären wissenschaftlichen Diskurs zum Verständnis von Gesundheit, Krankheit und Behinderung und der Gestaltung der Gesundheitsversorgung sowie zur Gestaltung einer inklusiven und partizipativen Gesellschaft wie des Bildungs- und Sozialssystems dar.

Das Positionspapier fördert so die Entwicklung und die Anschlussfähigkeit der österreichischen Ergotherapie- und Betätigungswissenschaft / Handlungswissenschaft an die nationale und internationale Wissenschaftslandschaft.

Mit Unterstützung des Berufsverbandes der ErgotherapeutInnen und den Fachbereichen für Ergotherapie an den Fachhochschulen wurde am ifz eine österreichweite Arbeitsgruppe begründet. Zehn ErgotherapeutInnen aus Praxis und Wissenschaft trafen sich in Folge im Zeitraum 2011-2013 insgesamt zehn Mal für einen Tag am ifz.

In der Arbeitsgruppe ging es um die Auseinandersetzung mit Grundfragen der Wissenschaftstheorie. Es galt Impulse von Vertreter/inne/n anderer Wissenschafts-Disziplinen, u.a. Vertreter/inne/n der Philosophie, Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Sozial-Geographie, Politikwissenschaften, und Impulse von Vertreter/inne/n der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft (der „Occupational Therapy Research“ und der „Occupational Science“) aufzugreifen und so eine gemeinsame Wissenschafts-Identität herauszubilden und abschließend in Form eines Positionspapieres zu formulieren.

Das Positionspapier wurde erstmals im Rahmen des MTD Forums, am 14.11.2013 in Wien präsentiert und wurde auf der Homepage des Berufsverbandes der ErgotherapeutInnen Österreichs veröffentlicht.