EU-Forschungsprojekt RE-InVEST

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Die Krise in Europa betrifft Menschen aus unterschiedlichen Schichten. Doch was genau bedeuten Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung für die Bürgerinnen und Bürger Europas? Welche Rolle spielt die soziale Grundversorgung in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Wasser und Wohnen? Und vor allem: Wie sind die geplanten sozialen Investitionen der EU (Social Investment Package) aus ethischer Sicht zu bewerten? Das vom Netzwerk Alliances to fight Poverty initiierte, EU-übergreifende Projekt „RE-InVEST“ setzt sich unter anderem mit diesen Fragen auseinander, mit dem Ziel, Impulse für eine stärker solidarisch und inklusiv ausgerichtete Europäische Union zu geben.

Der Capability-Ansatz von Amartya Sen und der Fokus auf fundamentale Menschenrechte bilden den theoretischen Rahmen für die philosophische, institutionelle und empirische Bewertung des von der Europäischen Kommission im Jahr 2013 initiierten Social Investment Packages sowie für Vorschläge zur dessen Weiterentwicklung.

Das ifz ist einer von 19 Projektpartnern aus zwölf EU-Ländern. Das Projekt startete im März 2015 und endet mit Februar 2019. Der partizipative und interdisziplinäre Forschungsansatz ermöglicht es uns, die Arbeiten der vergangenen Jahre zum Thema Arbeitslosigkeit zu intensivieren. Damit hoffen wir, einen wertvollen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten zu können.

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektes www.re-invest.eu.

 

EC-H2020

IFZ, internationales Forschungszentrum. Foto: Andreas Kolarik, 16.06.11

Erschienen in Momentum Quarterly (2/2017).


07.06.2017

“Leben im Standby-Modus. Ergebnisse partizipativer Forschung zu den sozialen Folgen der Finanzkrise in Österreich” heißt der soeben erschienene und frei zugängliche Fachartikel (in Momentum Quarterly, Vol. 6, No. 2 (2017), p. 63 – 152). – verfasst von den Wissenschafterinnen Ortrud Leßmann und Elisabeth Buchner vom ifz. Sie begleiten das EU-Projekt RE-InVEST.

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Francesco Laruffa: “Was ist sozial im Sozialinvestitionsparadigma?”


23.02.2017

Es ist sinnvoll, aktiv und präventiv in Bildung, Kinderbetreuung, Gesundheit und Qualifikation zu investieren – davon geht das Konzept der sozialen Investitionen aus.

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Ortrud Leßmann mit Karin Owsanecki.


07.02.2017

Das erste Mid-Term-Meeting des Projektverbunds RE-InVEST fand vom 30. Jänner bis 1. Februar in Turin statt.

  • Welche Ergebnisse liefern die quantitativen Analysen und partizipative Fallstudien?
  • Wie wurden die partizipativen Methoden entwickelt?
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Ortrud Leßmann (ifz Salzburg)

16.02.2017 16.02.2017

Wann?
16. und 17. Februar 2017

Wo?
internationalen forschungszentrum für soziale und ethische fragen (ifz), Mönchsberg 2a

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl –
Bitte anmelden bis 13. Februar 2017:
office@ifz-salzburg.at

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Karin Owsanecki (l.) und Konny Obermüller (r.) bei der Vorbereitung einer Gruppendiskussion mit Arbeitssuchenden im Alter 45+.


15.12.2016

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts RE-InVEST startete am ifz im Herbst 2016 die 2. partizipative Forschungsphase zum Thema Arbeitslosigkeit von älteren Menschen in Salzburg. Nachdem in Phase 1 (Herbst 2015 bis Frühjahr 2016) die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 auf individuelle Lebensläufe arbeitsloser Personen im Alter 45+ partizipativ erhoben wurde, ist die zweite Phase (Herbst 2016 bis Frühjahr 2017) der Analyse der österreichischen (aktiven) Arbeitsmarktpolitik und sozialen Sicherung gewidmet.

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Diskussionsrunde beim Erzählcafé zum Thema “Arbeitslosigkeit”.


27.10.2016

Michaela Ziegler und Karin Owsanecki teilen ein Schicksal: Sie sind beide über 45 Jahre alt und von Arbeitslosigkeit betroffen. Bei der 2. Jugend-Armuts-Konferenz am 17. Oktober 2016 erzählten sie vor zahlreichen Schülerinnen und Schülern aus ihrem Leben und was Arbeitslosigkeit mit einem macht. Die Jugend-Armuts-Konferenz findet traditionell vor der Salzburger Armutskonferenz statt, die sich dieses Jahr dem Thema “Rechtspopulismus und Sozialpolitik” widmete.

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FVONK Dich FREI am 5.8.2016


02.08.2016

Am Freitag, den 5. August 2016, widmete sich die Radiosendung FVONK Dich FREI auf der Radiofabrik den “Best Agern“. Mit im Studio war ifz-Wissenschaftlerin Ortrud Leßmann.

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Hannah Weinmüller und Gunter Graf vom ifz leiteten die Tagung zum Bedingungslosen Grundeinkommen.


14.06.2016

Am 9. und 10. Juni fand am ifz das Fachgespräch “Zukunft der sozialen Absicherung. Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens” statt. Experten und Expertinnen näherten sich dabei kritisch alternativen Existenzsicherungsmodellen. Im Vordergrund stand das “Bedingungslose Grundeinkommen” (BGE), unter dem man in Österreich ein garantiertes Mindesteinkommen in existenzsichernder Höhe versteht, welches jedem Mitglied der Gesellschaft ohne Bedürftigkeitsprüfung ausbezahlt wird.

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Gastwissenschaftler Jérôme Pelenc am ifz.


09.06.2016

Vom 13. bis zum 24. Juni 2016 forscht der französische Gastwissenschaftler Jérôme Pelenc am internationalen forschungszentrum für soziale und ethische fragen. Während seines zweiwöchigen Aufenthalts untersucht er, wie kollektive Strukturen individuelle Verwirklichungschancen eröffnen oder verschließen. Dabei geht es auch um die Methode der partizipativen Aktionsforschung und wie diese innerhalb des Projekts RE-InVEST mit Menschenrechten und dem Capability-Ansatz kombiniert werden kann.

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RE-InVEST: erster Länderbericht (dt.) liegt vor.


12.05.2016

Die erste Phase partizipativer Forschung im Rahmen von RE-InVEST in Salzburg ist nun abgeschlossen. Der Länderbericht, der die Folgen der Finanzkrise von 2008 für Österreich analysiert, liegt auf Deutsch vor und wird auf Englisch nach Abstimmung mit den anderen Projektpartnern veröffentlicht.