St. Virgil Salzburg, 27.09.2011

27.09.2011
Rückblick: Salzburger Benediktakademie über die Kultur der Hoffnung

„Hoffnung ist die Erwartung des Guten“ – mit diesen Worten eröffnete Prof. Clemens Sedmak, Präsident des Internationalen Forschusedmakundstoecklngszentrums, die Podiumsdiskussion der zweiten Benediktakademie, die vom ifz, St. Virgil Salzburg und der Josef Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung veranstaltet wurde. Die Fragen „Wer darf hoffen?“ bzw. „Wer muss hoffen und auf was?“ wurden am Podium mit ORF-Journalistin Barbara Stöckl, Bestseller Autor Wilhelm Schmid und den Theologen Michaela Hastetter und Christoph Ohly diskutiert.

„Jeder Mensch braucht Hoffnung, daher muss sie auch für jeden erreichbar sein“, weiß Stöckl aus ihrem Alltag als Journalistin und Ombudsfrau der Kronenzeitung zu berichten. Einigkeit besteht darin, dass Hoffnung auch immer etwas mit Kommunikation zu tun hat, mit Zuhören und gutem Zusprechen. Ohly spricht von einer „Herz zu Herz-KommunSN-Benediktakademie-29.09.2011ikation“, in der die Hoffnung an andere Menschen weiter gegeben wird. Hastetter greift das Symbol des Herzens auf,  geht einen Schritt weiter und meint, dass Gott den Menschen Hoffnung ins Herz spricht. Schmid meint, nur in der Krisenlandschaft müssen wir uns über die Hoffnung Gedanken machen. Der Mensch lerne am meisten aus bitterer Erfahrung, er sei aber als einziges Lebewesen auf der Erde mit einer hoffnungsvollen Eigenschaft ausgestattet: Er gebe sich  nie mit dem Sosein zufrieden, sondern lebe immer aus der Vorstellung, dass es anders sein könne.

Pressetext-Hoffnung muss erreichbar sein