Malgorzata Bogaczyk-Vormayr

Resilienzprojekt: Ein gutes Ende

Patristisches+Kolloquium+am+25.11.2010Mit Ende des Jahres 2010 wurde der Forschungsschwerpunkt des ifz „Resilienz und altchristliche Literatur“ zum Abschluss gebracht. Bei diesem Projekt wirkten Vertreter/innen verschiedener Disziplinen mit: Altphilologie, Philosophie, Theologie, Sozialanthropologie und Psychologie. Sie kamen aus Deutschland, Polen, Norwegen, England, aus der Ukraine und aus den Niederlanden. Die Resilienz-Arbeitsgruppe wurde zu einer abwechslungsreichen Austausch-Plattform und das ifz zu einem Ort der Erforschung und Pflege der christlichen Tradition. Es wurde die Relevanz der theologisch-philosophischen Lehre von der Seelenkraft für die moderne Forschung zur Schicksalsresistenz herausgearbeitet. Unsere Arbeit verlief im Rahmen interner Sitzungen der Arbeitsgruppe sowie in Form von Präsentationen unserer Ergebnisse im ifz-Forschungsseminar; sie fand ihren Ausklang in publizierten Aufsätzen und Tagungsbeiträgen.

Der Höhepunkt war das von uns im November 2010 veranstaltete Patristik-Kolloquium „Über die Seelenkraft“, in welchem wir gemeinsam mit internationalen Expert/inn/en offene Fragestellungen diskutieren konnten. So bietet das ifz einen Raum für wissenschaftliche, interdisziplinäre Qualität und internationale Begegnung. Ein gutes Ende soll auch etwas Greifbares präsentieren: Im Jahr 2011 wird der Sammelband „Patristik und Resilienz“ mit 10 Beiträgen von Autor/inn/en u.a. aus Österreich, England und der Schweiz erscheinen.

Ein gutes Ende ist es auch deswegen, weil wir alle, nach getaner Arbeit, uns auf etwas Neues hin öffnen können  –  jeder von uns hat neue Pläne und geht neue Wege, in welchen wir die Erfahrung der letzten zwei Jahre gut integrieren können. Ich persönlich freue mich darauf, im Jahre 2011 zu dem neuen ifz-Schwerpunkt „Gesundheit“ aus der Sicht der Resilienzforschung beizutragen.

Im Namen unseres gesamten Forschungsteams möchte ich mich für diese Chance, zwei spannende Forschungsjahre auf dem Mönchsberg zu verbringen, beim Präsidium und bei der Koordination des ifz, aber vor allem bei den Sponsoren und Freunden des ifz herzlich bedanken.

Im Rahmen der Salzburger Hochschulwochen hielt Malgorzata Bogaczyk-Vormayr eine Rede, in der sie Rückschau auf das abgeschlossene Projekt hält. Download: Rede an die Gäste der Salzburger Hochschulwochen