21. Jänner 2011 19:30 Uhr Hotel Hapimag, St. Michael/Lungau

Rückblick: Regionale Marke „Menschlichkeit“

(St. Michael/Lungau). Knapp 300 Gäste waren zum Eröffnungsfest von „Tu was, dann tut sich was“ aus dem Lungau nach St. Michael gekommen um den Lungau als die erste Sozialregion Österreichs zu feiern, um gemeinsam anzupacken und um etwas zu tun.

„MenschlichkeitLOGO_TUWAS_LUNGAU2010.4c.kl, Nächstenliebe und soziales Gespür sind Fähigkeiten, die nicht jeder Mensch hat und die bewusst gefördert werden müssen“, so Boris Marte von der ERSTE Stiftung beim Auftakt der Veranstaltung. Boris Marte (ERSTE Stiftung), Katharina Turnauer (Turnauer Privatstiftung), Martin Essl (Essl Foundation) sind einige jener Stifter/innen, die diese Initiative möglich machen. Warum sie das Geld ausgerechnet für den Lungau aufstellen, wurde nach diesem Abend deutlich, der zeigte: Der Lungau ist tendenziell eine unterschätzte Region, keine überschätzte.

Fritz Messner ist einer jener Lungauer, der die Menschen in der Region kennt wie kein anderer. Er unterstützt „Tu was“ seit Beginn an und spielte am Eröffnungsfest mit seiner Band, den „Querschlägern“. Seine Musik spricht mit humorvollen Texten Dinge an, die andere aussparen. Sie bewegt zum Nachdenken und zum Vordenken: für die erste Region, in der Dinge getan werden, die anderorts fehlen.

Regionalbetreuer Josef Fanninger ist die Drehscheibe für die Projekteinreichungen im Lungau. Er sucht nach den guten Ideen, bringt Menschen zusammen, die ohne diese Initiative nicht zusammen gekommen wären. Das Fest selbst bot ebenfalls eine gute Gelegenheit Menschen zu vernetzen und gemeinsame Ideen zu finden. Der Initiator Prof. Clemens Sedmak half am Abend mit Impulsen etwas nach: Was bringt die Region weiter? Was bringt euch noch näher zusammen? Was geht dir auf die Nerven? Und was hast du für eine Idee?

Gute Anregungen gaben zudem jene Projekte, die bereits im Dezember bei der 1. Jury-Entscheidung gewählt wurden. Viele der Projektinitiator/innen waren zum Fest gekommen, um ihre Idee weiter zu tragen und andere Gäste zum Einreichen zu bewegen. Max Rossberg ist einer von ihnen, er hat bereits zwei Projekte für einen barrierefreien Lungau eingereicht und er verfolgt weitere Ideen: Zum Beispiel ein Projekt für Blinde im Lungau.

Gerade weil „Tu was, dann tut sich was“ Projekte, Ideen und Visionen ermöglicht, die dem Gemeinwohl dienen, unterstützt Landesrätin a. D. Doraja Eberle die Initiative. „Viele gute Ideen ersticken im Keim, da sie von der Politik nicht subventioniert werden können, aber leider so konzipiert sind, dass sie ohne Hilfe der öffentlichen Hand nicht überleben. Das Projekt „Tu was, dann tut sich was“ unterstützt Eigeninitiative, fördert gute Ideen und beweist, dass man auch ohne die öffentliche Hand etwas tun kann.“ Auch LAbg. ÖK-Rat. Simon Illmer setzt auf die Kraft von „Tu was“: „Demokratie, Solidarität, Fairness können nicht von der Politik verordnet werden. Gesellschaft gelingt dann, wenn diese Werte von den beteiligten Personen selbst umgesetzt werden, in der Familie, in der Gemeinde, im Bezirk oder im ganzen Land, auf der ganzen Welt.“

www.tu-was.at

Pressetext: Eroeffnungsfest

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