interdisziplinäre Studienergänzung

Studienergänzung: Armut und Soziale Ausgrenzung

Das Zentrum für Ethik und Armutsforschung bündelt einschlägige Lehrveranstaltungen an der Universität Salzburg zur interdisziplinären Studienergänzung „Armut und soziale Ausgrenzung“. Mit dieser Studienergänzung wird Studierenden aller Studienrichtungen die Möglichkeit gegeben, einschlägige Fähigkeiten, aber auch Haltungen im Sinne eines humanitärlogo-uni-140x43en Bildungsideals zu kultivieren. Ein Zertifikat bestätigt diese besondere Zusatzqualifikation.

Selbst die wirtschaftlich und politisch erfolgreichsten Gesellschaften des Westens scheitern daran, Armut nachhaltig zu beseitigen und soziale Ausgrenzung aufzuheben. Armut und soziale Ausgrenzung bleiben damit inhärenter Teil unserer Gesellschaften. Sie stellen auch deshalb gesellschaftliche Schlüsselfragen dar, weil sie in besonderer Weise die Frage nach dem guten Leben und einer gerechten menschlichen Gesellschaft aufwerfen. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Armut und sozialer Ausgrenzung ist damit auch paradigmatisch für gesellschaftlich engagierte und verantwortliche Wissenschaft. Sie fordert ein hohes Maß an kritischer Forschung auch über Wissensproduktion, Macht von Diskursen und den Wert von Bildung – und ist damit Teil der Selbstreflexion einer Universität.

Lehrveranstaltungsprogramm im Studienjahr 2011/2012: Armut und soziale Ausgrenzung

Mitteilungsblatt der Paris Lodron-Universität Salzburg: Interdisziplinäre Studienergänzung

Koordination:
Zentrum für Ethik und Armutsforschung
Dr. Helmut P. Gaisbauer
helmut.gaisbauer@sbg.ac.at
www.uni-salzburg.at/zea