Erfahrungen, Erwartungen, Wünsche: Auch darum ging es im Einführungsseminar von „Lernen macht Schule“.

Motivierte Lernbuddys bereiten sich aufs neue Semester vor

Am 25. und 26. Februar startete das Mentoring-Projekt „Lernen macht Schule“ mit einem Einführungsseminar und Workshops in das neue Semester. Bei strahlendem Sonnenschein bereiteten sich die motivierten Lernbuddys auf ihre neuen Aufgaben vor.

Rund 28 Studierende der Universität Salzburg wollen sich im kommenden Sommersemester ehrenamtlich um Kinder kümmern, mit ihnen für die Schule lernen, die Freizeit gestalten und MentorIn sein. Die neu dazugekommenen Lernbuddys konnten sich in den gemeinsamen Stunden am ifz kennenlernen, Fragen stellen und Erfahrungen und Erwartungen austauschen. Carina Romagna, heute Projektkoordinatorin von „Lernen macht Schule“ am ifz, erzählte dabei auch aus ihrer Zeit als Lernbuddy. Die Studierenden erhielten dadurch einen fundierten theoretischen Überblick, vor allem aber einen praktischen Einblick in das Projekt.

Bisher betreuten die ehrenamtlichen Lernbuddys Schüler und Schülerinnen des Campus Mirabell und der NMS Schlossstraße. Seit diesem Semester können sich die Studierenden auch im Rahmen des Jugendcoaching des Vereins Einstieg engagieren. Dabei begleiten sie Jugendliche, die gerade die Berufsschule, die HAK oder die AHS besuchen. Ihnen stehen persönliche AnsprechpartnerInnen sowie Räume zur Verfügung. Zudem können die Lernbuddys Kinder und Jugendliche jeden Alters im Integrationshaus INTO des Diakonie Flüchtlingsdienstes unterstützen. Auch hier gibt es vor Ort AnsprechpartnerInnen für die Studierenden und Aufenthaltsmöglichkeiten.

„Lernen macht Schule“ – eine Initiative mit Zukunft:

Das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ ist eine Initiative, die gegen die Tatsache antritt, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. Denn: Bildung ist ein Schlüssel zum friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft!

„Lernen macht Schule“ ist ein Freiwilligenprogramm, das Studierende der Universität Salzburg die Möglichkeit bietet, sich ehrenamtlich im Sozial- und Bildungsbereich zu engagieren. Das Projekt wurde 2010 an der WU Wien ins Leben gerufen, unter Mitinitiative der Caritas Wien und Rewe International AG. Im Wintersemester 2014/2015 wurde das Projekt zum ersten Mal in Salzburg durchgeführt. Ziel dabei ist es, Lernen und Integration durch den Austausch zwischen Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien zu fördern. Damit sollen Kinder und Jugendliche unterstützt werden, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen. Ein Kernstück des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung durch das ifz.