Ortrud Leßmann mit Karin Owsanecki.

Mid-Term-Meeting von RE-InVEST

Das erste Mid-Term-Meeting des Projektverbunds RE-InVEST fand vom 30. Jänner bis 1. Februar in Turin statt.

  • Welche Ergebnisse liefern die quantitativen Analysen und partizipative Fallstudien?
  • Wie wurden die partizipativen Methoden entwickelt?

Der Leiter des Projekts, Prof. Ides Nicaise von der KU Leuven, stellte die Ergebnisse aus den quantitativen Analysen und partizipativen Fallstudien aus den 13 an RE-InVEST beteiligten Ländern zu den Folgen der Krise und Krisenpolitik vor. Die quantitativen Analysen belegen einen engen Zusammenhang zwischen der Finanzkrise 2008/09, der daraufhin erfolgten Sparpolitik und einer Abnahme von Solidarität und Vertrauen in die Politik.
Außerdem standen die  partizipativen Methoden im Mittelpunkt. Rory Hearne PhD von der Universität Maynooth aus Irland berichtete kurz, wie die Methoden im Projektkonsortium entwickelt wurden. Sie kombinieren partizipative Aktionsforschung, Menschenrechte und Capability-Ansatz miteinander.

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Im Interview nutzte  Karin Owsanecki, eine Teilnehmerin aus Österreich, die Chance zu ihren Erfahrungen mit dem partizipativen Forschungsansatz von RE-InVEST zu sprechen. Sie betonte besonders die Empowerment-Funktion, die durch partizipative Forschung für gesellschaftlich marginalisierte Personen und Gruppen verwirklicht werden kann.