Jahresbericht 2015/2016

Jahresbericht 2015/2016

Wir freuen uns, Ihnen liebe Leserinnen und Leser, unseren druckfrischen Jahresbericht 2015/2016 präsentieren zu können. Er bietet Ihnen Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit des ifz. Im Zentrum stehen die aktuellen Forschungsvorhaben und Ergebnisse unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

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ifz-Präsident Clemens Sedmak erklärt in seinem Vorwort das walisische Wort cynefyn. Es bedeutet so viel wie Verbundenheit. Verbunden sein mit einem bestimmten Ort, mit einem bestimmten Menschen oder einer Familie. In Zeiten wie diesen ist eine solche Verbundenheit leider nicht mehr zwangsläufig gegeben. Daher lohnt es, sich ab und zu an cynefyn zu erinnern.

Viele unserer Projekte am ifz haben mit Verbundenheit zu tun, wie beispielsweise das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“. Hier geht es nicht nur um eine bessere Integration, um gute schulische Noten oder um soziales Lernen. Nein, es geht auch um eine emotionale Verbundenheit zwischen den Lernbuddys und ihren Mentees. Und genau diese Beziehungsqualität ist es, die das Projekt zum Erfolg machen. Mehr über „Lernen macht Schule“ und die wissenschaftliche Begleitung dazu erfahren sie von Projektleiterin Verena Schaber und Wissenschaftlerin Elisabeth Buchner.

Auch das Sozialfestival Tu was, dann tut sich was. beschäftigt sich im weiteren Sinne mit cynefyn. Es steht für sozialen Zusammenhalt, für eine bessere Gemeinschaft und für mehr Engagement. Tatsächlich kann man diese Verbundenheit mit einer Region spüren und messen, und genau darüber berichten die Tu was-Projektleiterin Susanne Katzlberger und die Soziologin Elisabeth Kocher.

Die ifz-Wissenschaftler Ortrud Leßmann (RE-InVEST) und Gunter Graf (Arbeit und das gute Leben) beschäftigen sich hingegen mit den Themen Arbeit und Arbeitswelt, Armutsrisiko und soziale Investitionen. Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie Menschenrechte und individuelle Fähigkeiten unabhängig von der Arbeitssituation gesichert werden können, damit menschenwürdige Erwerbsarbeit und Erwerbsarbeitslosigkeit möglich sind.

Auch freuen wir uns, dass wir das Pilotprojekt „Ethische Aspekte des Alltags an der Salzburger Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie“ erfolgreich abgeschlossen zu haben. Den Abschlussbericht von Projektleitern Stephanie Höss können Sie hier kostenlos herunterladen.

Und zuletzt gibt Ihnen die Theologin Hannah Weinmüller einen Einblick in die Theorie und Praxis der Katholischen Soziallehre, da diese auf zahlreiche gesellschaftliche Herausforderungen angewandt werden kann, wie beispielsweise „Betreuung und Pflege“, „Gesundheit“ und „Arbeit“.

Wir wünschen Ihnen eine interessante und spannende Lektüre und einen schönen Sommer!

ifz-Broschüren:

Das ifz veröffentlicht jährlich drei Broschüren. Alle Aussendungen stehen auf unserer Webseite gratis zum Download bereit. Der Jahresbericht ist ab sofort verfügbar. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein gedrucktes Exemplar zu. Bitte wenden Sie sich hierfür an office@ifz-salzburg.at.

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