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Graf Gunter

Gunter Graf studierte Philosophie in Salzburg, wo er 2012 promovierte. Seit 2008 ist er Research Fellow am ifz und seit 2014 Post-Doc am Zentrum für Ethik und Armutsforschung, wo er im Projekt “Soziale Gerechtigkeit und Kinderarmut” tätig ist. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen Themen der Ethik und Sozialphilosophie mit einem Fokus auf den Capability-Ansatz und normativen Fragen der Kindheits- und Armutsforschung. Am ifz arbeitet er hauptsächlich an anwendungsbezogenen sozialethischen Projekten, die auf konkrete gesellschaftliche Verbesserungen abzielen, etwa zur Frage des guten Lebens in Betreuung und Pflege, zu einer Alltagsethik im Krankenhaus und zu den Herausforderungen der Arbeitsgesellschaft.

Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Praktische Philosophie (open-access), Mitorganisator der Tagung für Praktische Philosophie und Koordinator des Netzwerkes Philosophie und Kindheit (mit Gottfried Schweiger) sowie des regionalen Netzwerkes zum Capability Approach (mit Bernhard Babic). Darüber hinaus betreut er zusammen mit Gottfried Schweiger die Salzburger Beiträge zur Sozialethik, die gemeinsame Working Paper Reihe des ZEA und des ifz.

Gunter Graf verbrachte Forschungsaufenthalte an der Universidade Federal do Rio de Janeiro (UFRJ) in Brasilien, dem King’s College London in Großbritannien und bei SOS-Kinderdorf in Namibia. Im Rahmen seines Zivildienstes arbeitete er bei CEDRO in Lima, Peru – einer Organisation, die in der Drogenprävention tätig ist und Integrationsprogramme für Straßenkinder durchführt.

Durch Publikationen und Vorträge trägt er laufend zur sozialphilosophischen Debatte, aber auch zum Theorie-Praxis-Transfer bei. Zu seinen aktuellen Veröffentlichungen zählen die Monographie „A Philosophical Examination of Social Justice and Child Poverty” und der Sammelband “The Well-Being of Children. Philosophical and Social Scientific Approaches“ (beides gemeinsam mit Gottfried Schweiger).