Am 14.2.2013 wurde das druckfrische Werk am ifz präsentiert

Buchpräsentation: „Leid und Mitleid bei Edith Stein“

Unter Anwesenheit des Verlagsleiters Gerald Klonner und der Vertreter vom Rotary Club Ried im Innkreis, der das Buch dankenswerter Edithstein_neuWeise gesponsert hat, wurde am 14.2.2013 am ifz das druckfrische Werk präsentiert. Kann das Erfahren von Leiden uns dabei helfen, ein glückendes Leben zu führen? Welche Voraussetzungen zu Mit-Gefühl in Freude und Leid brauchen wir in uns selbst? Welche Rolle spielen hier die Ich-Du-Beziehungen? Antworten auf Fragen wie diese wurden bei der Buchpräsentation gesucht: Im Dialog mit dem Leben und Denken von Edith Stein.

Edith Stein (1891-1942) war vieles: Jüdin, später Christin, Lehrerin, Philosophin, später Ordensschwester. Leid und Mitleid waren in ihrem Leben – bis zur Ermordung in Auschwitz – permanente Begleiter. Mit ihrem Zeugnis hat uns Edith Stein ein besonderes Lebensmodell vorgestellt. Zentral waren für Stein Fragen nach der anderen Person, nach den Voraussetzungen und den Erscheinungsformen von Mit-Gefühl, nach einer stillen Zwiesprache mit anderen, mit sich selbst – und mit Gott. Diesen Themen widmet sich der im Anton Pustet Verlag erschienene Band „Leid und Mitleid bei Edith Stein“. Autoren und Autorinnen des Bandes sprachen über die Bedeutung, die Edith Steins Philosophie des Mitgefühls auch heute noch hat: Leiden, so Clemens Sedmak, ist eine kostbare und dabei unterschätzte Kategorie unseres Lebens, nicht zuletzt auf dem Weg zu Wahrheit und somit auch zu Glück. Wilhelm Blum zeigte als zentralen Punkt im Werk von Edith Stein ihre Beschäftigung mit dem Begriff der „Person“ auf. Małgorzata Bogaczyk-Vormayr sprach über Leiderfahrung und Verinnerlichung bei Edith Stein und deren deren „Versprachlichung“ des Innerlichen.