Präsentation des “Lesebuchs Soziale Ausgrenzung II”

Alltag bei Armutsbetroffenen

Wie meistern Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind, ihren Alltag? Ist dieser Begriff für Betroffene Belastung oder Erleichterung? Alltag spielt sich nämlich überall ab: in sozialen Räumen, in unseren Begegnungen und im Austausch mit anderen.

Um diese und viele weitere Themen drehte sich die Präsentation des “Lesebuchs Soziale Ausgrenzung II” am gestrigen Mittwoch, den 16. Dezember 2015, im Saal der AK Salzburg. Nach einer kurzen Einführung von Mitherausgeberin Elisabeth Kapferer (ZEA) stellten drei der Autoren der insgesamt 24 Beiträge des Lesebuchs ihre Texte persönlich vor. Während Helmut P. Gaisbauer (ZEA) über eine etwas andere Work-Life-Balance sprach, gab Christina Repolust (Erzdiözese Salzburg) einen Einblick in den Alltag von Frauen, die zwischen Familie und AMS-Kurs ihr Leben meistern – und dabei vieles mehr oder weniger leicht schultern. Und schließlich ließ Robert Buggler (Salzburger Armutskonferenz) das Publikum teilhaben an den persönlichen Gedanken eines Armutsbekämpfers.

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Das “Lesebuch Soziale Ausgrenzung II” folgt auf den gleichnamigen ersten Band, der im Dezember 2014 ebenfalls von ASAP Österreich herausgegeben und im mandelbaum verlag veröffentlicht wurde. Beide Lesebücher teilen folgendes Anliegen: sie wollen Bewusstsein schaffen, Einblicke ermöglichen, die wachsam machen, Verständnis wecken sowie zur Zuwendung und zum Brücken-Bauen einladen.

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