Festakt und Symposium zum 10-jährigen Jubiläum des Zentrums für Ethik und Armutsforschung (ZEA).

10 Jahre Zentrum für Ethik und Armutsforschung

Am vergangenen Freitag, den 4. März 2016, feierte das Zentrum für Ethik und Armutsforschung (ZEA) sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festakt. Zentrumsgründer Clemens Sedmak warf zu Beginn der Veranstaltung einen Blick zurück und sprach mit Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern des ZEA. Auch der Leiter des Zentrums, Andreas Koch sowie die Senior Scientists Elisabeth Kapferer, Gottfried Schweiger und Helmut P. Gaisbauer kamen zu Wort. Sie sprachen unter anderem über vergangene und zukünftige Projekte am Zentrum für Ethik und Armutsforschung.

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Den Festvortrag am Vormittag hielt Helga Kromp-Kolb von der Universität Wien mit dem Titel „Klimawandel – ein Hobby der Reichen auf Kosten der Armen?“.

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Am Nachmittag kamen ebenfalls hochkarätige Gastredner zu Wort, die im Rahmen des Symposiums „Verwundbarkeiten“ Einblicke in ihr jeweiliges Forschungsgebiet boten. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen drei Themenschwerpunkte zur Verfügung:

  • „Armut & Migration“: Zu diesem Thema sprach Christine Straehle von der Universität Ottawa (Kanada). Gemäß ihres Arbeitsschwerpunkts im Bereich der Ethik, globalen Gerechtigkeit und Migration trug ihr Vortrag den Titel „Ethik der Migration. Die Perspektive des verletzbaren Subjekts“.

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  • „Armut & Kindheit“: Mark Schrödter, Professor für Sozialpädagogik des Kindes- und Jugendalters an der Universität Kassel, sprach über „Vulnerabilität und Kindheit. Sozialpädagogische Perspektiven“.
  • „Absolute Armut“: Josef Nussbaumer, Experte für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck mit Schwerpunkt in der Katastrophen- und Hungerforschung im globalen und lokalen Kontext, sprach in seinem Vortrag über die Leidenswege der Ökonomie.

 

Zu den Gastrednern:

Helga Kromp-Kolb ist Professorin am Institut für Meterologie der BOKU Wien und Leiterin des Zentrums für globalenWandel und Nachhaltigkeit.

Josef Nussbaumer ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck. Seine Schwerpunkte sind Katastrophen- und Hungerforschung im globalen und lokalen Kontext.

Mark Schrödter ist Professor für Sozialpädagogik des Kindes- und Jugendalters an der Universität Kassel.

Christine Straehle ist Professorin an der Universität Ottawa, Kanada, mit einem Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Ethik, globalen Gerechtigkeit und Migration. Zur Zeit hat sie den John-Stuart-Mill Chair als Gastprofessorin an derUniversität Hamburg inne.